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Ritterkreuzträger Werner Lange
Vizeadmiral, Kriegsmarine

Werner Lange wurde am 18. 7. 1893 in Altenburg/Thüringen geboren und trat 1912 in die Kaiserliche Marine ein.
Im I. Weltkrieg nahm er als Leutnant zur See (z. S.) an der Seeschlacht vor dem Skagerrak und am U-Boot-Kampf in Flandern teil, er beendete den Krieg als Oberleutnant z. S., mit beiden Eisernen Kreuzen und weiteren Orden ausgezeichnet.
In Reichswehr und Wehrmacht in verschiedenen Marinestabsdienststellungen eingesetzt, erfolgte am 22. 9. 1936 seine Ernennung zum Marineattache bei der Deutschen Botschaft in Rom und am 1. 2. 1937 die Beförderung zum Kapitän z. S..
Von 1940 bis 1943 übte er als Chef der Abteilung U-Bootwesen im OKM (seit 1. 4. 1941 Konteradmiral) hervorragenden Einfluss auf Bau und Einsatz von U-Booten aus.
Am 23. 2.1943 wurde er zum Kommandierenden Admiral Ägäis ernannt und am 1. 4. 1943 zum Vizeadmiral befördert, zu jener Zeit hatte er großen Anteil an den vielen erfolgreichen Unternehmungen deutscher Seestreitkräfte in diesem hart umkämpften Seekriegsgebiet.
Am 8. 1. 1944 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, wurde ihm am 28. 10. 1944 das Ritterkreuz verliehen.
Bei Kriegsende Oberbefehlshaber des Marineoberkommandos Ostsee starb der Admiral am 19. 11. 1965 in Eutin/Holstein.

 

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE