Ritterkreuzträger Friedrich-Wilhelm Maes
Kapitänleutnant, Marineartillerie

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Friedrich-Wilhelm Maes wurde am 25.11.1913 in Rüstringen im Kreis Wilhelmshaven geboren und trat am 01.10.1936 in die 3. Kompanie der II. Marine-Artillerie-Abteilung in Wilhelmshaven ein, wo er bis zum 30.06.1937 seinen Grundwehrdienst absolvierte.
Im Zuge der allgemeinen Mobilmachung, kommt Maes am 27.08.1939 als Marine-Artillerie-Gefreiter der Reserve, Bedienungsmann und stellvertretender Gewehrführer in die 5. Batterie der Marine-Flak-Abteilung 254 nach Burg und von dort am 16.04.1940 als Gewehrführer (MG C/30) auf dem Fährschiff "DEUTSCHLAND" zur Hafenüberwachung Saßnitz und gehörte zum Sonderkommando der Hafenüberwachungsstelle.
Am 07.07.1940 beginnt für ihn der Flak-B-Lehrgang an der Flugabwehr- und Küstenartillerieschule in Pillau, dem sich am 17.08.1940 die Versetzung zur Marine-Flak-Abteilung 200 in Kiel-Holtenau anschließt. Von dort wird er am 01.09.1940 zum Reserve-Unteroffiziersanwärter-Lehrgang der 1. Marineunteroffiziers-Lehrabteilung nach Glücksburg kommandiert und am 26.10.1940 in die 5. Batterie der Marine-Flak-Abteilung 701 in Drontheim versetzt, wo er den Posten eines Geschützführers übernimmt. Zuvor war er am 25.10.1940 zum Marine-Artillerie Maat der Reserve befördert worden.
Am 12.01.1941 nimmt Maes am Feldwebel-Anwärter (Reserveoffiziersanwärter-) -Lehrgang in der 3. Kompanie der 2. Marineunteroffizierslehrabteilung in Glücksstadt teil und wird am 01.03.1941 zum M.A. Feldwebel der Reserve befördert.
Am 25.03.1941 wird er zur 3. Batterie der Marine-Flak-Abteilung 271 nach Kiel versetzt und nimmt dort an der Flakabwehr teil, bis er am 01.04.1941 Zugführer in der 7. Batterie der Marine-Flak-Abteilung 219 in Gotenhafen wird. Vom 05.05.1941 bis zum 31.05.1941 wird er zum L. Flakleiter-Lehrgang an die Flugabwehr- und Küstenartillerie-Schule kommandiert und übernimmt nach seiner Rückkehr das Kommando über die 7. Batterie. Als Batteriechef wird er am 01.08.1941 zum M.A. Leutnant der Reserve befördert und nimmt ab dem 27.08.1942 an einem Offizierssport-Lehrgang teil.
Am 23.03.1943 wird er Batterieoffizier seiner Abteilung und am 18.05.1943 Chef der Stabsbatterie und I. W.O., weiterhin wird er so am 24.06.1943 als M.A. Oberleutnant, mit Wirkung vom 01.06.1943, zum aktiven Offizier ernannt.
Vom 28.07.1943 bis zum 29.09.1943 nimmt er am L. Schiffs-Flak-Lehrgang "B" des Grundlehrgangs an der 2. Schiffs-Flak-Grundlehrabteilung in Swinemünde teil und übernimmt nach seiner Rückkehr, am 30.09.1943 wieder die Stabsbatterie seiner Abteilung, wo er am 01.02.1944 zum Kapitänleutnant (M.A.) befördert wurde.
Nach Herannahen der Front ist anzunehmen das die Batterie nach Einschließung Gotenhafens den Namen "Batterie Völzendorf" erhielt. Die Batterie zeigte im Abwehrkampf äußerste Standhaftigkeit und hielt den Gegner entscheidend auf.
Nachdem sich die Batterie verschossen hatte, wurden die Geschütze gesprengt und man versuchte sich zu den eigenen Linien durchzukämpfen. Dabei fand der Batteriechef Friedrich-Wilhelm Maes, am 19.03.1945, den Tod.
Maes wird für seine Leistungen im Abwehrkampf um Gotenhafen am 25.03.1945 posthum mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE