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Ritterkreuzträger Viktor Oehrn
Fregattenkapitän, U-Boot-Waffe

Geboren am 21. Oktober 1907 in Kedabeg/Kaukasus, musste die Familie Oehrn 1921 das revolutionäre Russland verlassen.
So trat er 1927 in die deutsche Reichsmarine ein und tat hauptsächlich auf den leichten Kreuzern "KÖNIGSBERG" und "KARLSRUHE" Dienst. Ab 1935 war er aktiv am Aufbau der U-Boot-Waffe beteiligt. Ein Folge war die Kommandierung als einer der ersten zum Befehlshaber über ein U-Boot (U-14) im Jahre 1936, mit welchem er im Spanischen Bürgerkrieg von Juli 1936 bis September 1936 eingesetzt wurde.
Im Sommer 1939 beendete er die deutsche Marine Akademie und wurde Admiralstabsoffizier (Asto) im Stab von Karl Dönitz.
Ab Mai 1940 war Oehrn Kommandeur des Groß-U-Bootes "U 37". Auf seiner ersten Feindfahrt in norwegischen Gewässern versenkte er 10 Schiffe mit 41,207 BRT und beschädigte 9,494 BRT, auf der 2.versenkte er 7 Schiffe mit 28,343 BRT und auf der 3. Feindfahrt versenkte er 6 Schiffe mit 28,610 BRT. Aufgrund dieser erfolge erhält er am 21. Oktober 1940 das Ritterkreuz.
Die nächste Zeit übernahm er wieder den Posten des Admiralstabsoffiziers im Dönitz-Stab.
Von November 1941 bis Februar 1942 war Oehrn Befehlshaber der U-Boote im Mittelmeer und wurde von Konteradmiral Kreisch abgelöst und wurde 1. Admiralstabsoffizier im Mittelmeer-Stab.
Bei einer Geheimmission in Nordafrika wird Viktor Oehrn schwer verwundet und fällt am 13.907.1942 in britische Hände. Nach einem Aufenthalt in einem britischen Lazarett in Alexandria verlegt man ihn ins Camp 306 in der Nähe des Suez-Kanals.
Durch einen Gefangenaustausch im Oktober 1943 gelangt Oehrn über Port Said, Barcelona und Marseille zurück nach Deutschland.
Das Kriegsende erlebte er im Oberkommando der Kriegsmarine als 1 A in der Operationsabteilung.
Nach dem Ende seiner 2. Kriegsgefangenschaft arbeitet er zunächst als Dolmetscher. Nach Abschluss einer Lehre war er bei der Firma Siemens tätig, zuletzt in leitender Position in Bonn.
Der bewährte Marinesoldat Viktor Oehrn starb am 26.12.1997 und wurde am 2. Januar 1998 in Bonn beerdigt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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