7. Eichenlaubträger Joachim Schepke
Kapitänleutnant, U-Boot-Waffe

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Joachim Schepke wurde am 8.3.1912 in Flensburg geboren.
1930 trat er als Seeoffiziersanwärter in die Reichsmarine ein, zwischen 1930 und 1934 erhielt er seine praktische Bordausbildung auf Fahrten mit dem Segelschulschiff "NIOBE", dem Leichten Kreuzer "EMDEN", dem Panzerschiff "DEUTSCHLAND" u.a.m..
Am 1. 10. 1934 wurde er zum Leutnant z. S. befördert und ein Jahr später Schüler bei der U-Boot-Schule, nach Absolvierung weiterer Speziallehrgänge war er ab 29.10.1938 Kommandant von U 3 (Typ II A), mit dem er im September 1939 seine ersten Versenkungserfolge erzielte.
Am 3. 1. 1940 übernahm er das II-B-Boot U 19 zu fünf Einsätzen in der Nordsee, Erfolge: rd. 18000 BRT gegnerischen Schiffsraumes versenkt. Am 27. Februar 1940 bekam er das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen.
Ab 16. 3. 1940 befehligte Schepke U 100, ein Boot vom Typ VII B, 66,5 m lang, 6,2 m breit, bis 56 Mann Besatzung, Operationsgebiet war nun auf den folgenden sechs Feindfahrten der Nordatlantik, wobei bis zum 18. 12. 1940 gegnerische Schiffe mit einer Tonnage von 157 472 BRT versenkt wurden.
Schepkes 14. Feindfahrt sollte seine letzte werden, am 17.3.1941 wurde U 100 südostwärts von Island durch Rammstoß des britischen Zerstörers "VANOC" vernichtet, unter den 38 toten Seeleuten befand sich auch der Kommandant, sechs Männer wurden gerettet.
Nach einer Wehrmachtsbericht-Meldung hatte Kapitänleutnant Schepke (seit 1. 6. 1939) bis dahin über 233 000 BRT feindlichen Schiffsraumes versenkt, das Ritterkreuz war ihm am 24. 9. 1940 verliehen worden und das 7. Eichenlaub am 1. 12. 1940.EHRE IHREM ANDENKEN - GOTT GEBE IHNEN DIE LETZTE RUHE