Ritterkreuzträger Hans-Gerrit von
Stockhausen
Korvettenkapitän, U-Boot-Waffe

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Hans-Gerrit von Stockhausen wurde am 11.08.1907 in Kassel geboren und trat 1926 in die Reichsmarine ein.
Nach Absolvierung der Grundausbildung und verschiedenen Lehrgängen und der praktischen Bordausbildung kam er nach verschiedenen anderen Verwendungen 1938 in den Stab des Führers der U-Boote.
Am 15.02.1940 übernimmt er das Kommando über U-65, welches zur 2. U-Flottille gehört. Das Boot, ein IX-B-Boot, hatte die Feldpostnummer M-26817. Mit ihm führte von Stockhausen von April 1940 bis Ende 1941 zahlreiche erfolgreiche Feindfahrten, auf denen man insgesamt ca. 100.000 BRT versenken konnte. Darunter war am 21.06.1940 der französische Truppentransporter "CHAMPLAIN" mit 28.124 BRT (Fangschuss nach Minentreffer) und der am 31.12.1940 schwer beschädigte englische Motortanker "BRITISH ZEAL" mit 8532 BRT. Am 19.04.1940 schlägt ein Torpedoangriff auf den Kreuzer "ENTERPRISE" aufgrund einer Frühzündung fehl. Auf der letzten Feindfahrt unter von Stockhausen vom 10.11.1940 bis 02.01.1941 versenkt U-65 insgesamt 8 Schiffe mit einer Gesamtversenkungszahl von 47.785 BRT.
Im März 1941 übernimmt Kapitänleutnant Joachim Hoppe U-65, das am 28.04.1941 durch die britische Korvette "GLADIOUS" versenkt wird. Von der Besatzung hat keiner überlebt.
Hans-Gerrit von Stockhausen wurde am 01.11.1940 zum Korvettenkapitän befördert und erwarb am 14.01.1941 das Ritterkreuz. Als Chef der 26.U-Flottille verunglückte er am 15.01.1943 in Berlin tödlich.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE