Ritterkreuzträger
Georg Ackermann
Leutnant der Reserve, Kampfflieger





Georg Ackermann wurde am 12.03.1918 in Koblenz-Moselweiß geboren und trat am
20.07.1939 beim Flieger-Ausbildungs-Regiment 10 in Neukuhren/Ostpreußen der
Luftwaffe bei. Er durchlief dort auch die A/B-Flugzeugführerausbildung, wird am
16.01.1940 an die Flugzeugführerschule C 8 nach Wiener Neustadt kommandiert,
kommt ab dem 17.07.1940 zur Großen Kampffliegerschule 2 und anschließend ab dem
15.09.1940 an die Blindflugschule 4.
Ab dem 17.10.1940 zur Endausbildung in der 2. Staffel der Ergänzungs-Kampfgruppe
3 in Krakau, wird er als gefreiter am 03.12.1940 in die 9. Staffel des
Kampfgeschwaders 53 nach Lille in Frankreich versetzt. Am 14.04.1941 erfolgte
dann die Versetzung in die 6. Staffel des Geschwaders. Bis Mitte Mai 1941 flog
er mit der He 111 insgesamt 36 Einsätze gegen Industrieziele in England.
Im Zuge der Vorbereitungen zum Ostfeldzug verlegt das Geschwader nach Polen und
nimmt ab dem 22.06.1941 bei den Kämpfen im Mittelabschnitt teil. Ackermann und
seine Besatzung konnten sich dabei vornehmlich im Winter 1941/1942 mehrmals
besonders auszeichnen.
Während dieser Zeit in die 9. Staffel des Geschwaders versetzt, wird er an die
Kriegsschule versetzt und später zum Kriegsoffizier befördert. Ab September 1942
findet er als Fluglehrer in Orleans-Bricy bei der 13. Staffel des
Kampfgeschwaders 53 eine Verwendung.
Ab dem 20.12.1943 kommt er als Technischer Offizier in die II. Gruppe des
Kampfgeschwaders 53 zurück an die Ostfront und nimmt an Einsätzen gegen Bahnhöfe
und Truppenansammlungen im Raum Tscherkassy und Tarnopol teil. Außerdem nimmt er
an Luftangriffen auf amerikanische Flugzeuge in Poltawa teil.
Mitte August 1944 an die Westfront verlegt gerät die Gruppe in den Rückzug der
Wehrmachtstruppen. Im September lag die Gruppe zur Wiederauffrischung in
Schleswig-Holstein und führt anschließend, ab Oktober 1944, 14 Feindflüge gegen
England durch. Dabei war den He 111 Flugzeugen eine V1-Rakete untergehängt.
Diese Einsätze wurden erst im Januar 1945 eingestellt.
Mitte Januar erfolgte seine Versetzung zur 9. Staffel des
Ergänzungskampfgeschwaders 1 nach Alt-Lönnewitz, wo er auf Me 262 und Ar 234
umgeschult wurde. Zum Einstz kam er mit diesen Flugzeugen jedoch nicht mehr.
Für seine Erfolge erhielt er am 28.02.1945, als
Leutnant der Reserve und Technischer Offizier im Stab der II. Gruppe des Kampfgeschwaders 53 "Legion
Condor", das Ritterkreuz. Ackermann war Flugzeugführer der
höchstausgezeichnetsten Besatzung des gesamten Kampfgeschwaders, zu der als
Beobachter Major Herbert Wittmann (Eichenlaubträger) und als Bordfunker Oberfeldwebel
Fritz Stendel
(Ritterkreuzträger) gehörten. Ackermann nahm an 336 Feindflügen teil. Davon 286
an der Ostfront.
Georg Ackermann verstarb am 16.12.2007 in Klotten im Kreis Cochem.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
??? |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
??? |
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Unteroffizier |
01.04.1941 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
??? |
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Feldwebel |
01.12.1941 |
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Frontflugspange für Kampfflieger in Bronze |
??? |
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Leutnant der Reserve |
01.08.1942 |
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Frontflugspange für Kampfflieger in Silber |
??? |
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Frontflugspange für Kampfflieger in Gold |
??? |
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Ehrenpokal |
02.04.1942 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
21.08.1942 |
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Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz |
28.02.1945 |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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