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Ritterkreuzträger Egon Albrecht-Lemke
Hauptmann, Kampfflieger

03.12.194221.09.1942

Egon Albrecht-Lemke wurde am 19.05.1918 in Curitiba/Brasilien geboren und kam später zur deutschen Luftwaffe.
Dort gehörte er zunächst zur 6. Staffel der Zerstörergeschwaders 1, welches mit Me 110-Jägern ausgerüstet war.
Am 26.06.1940 wird die 6. Staffel in die 9. Staffel des Zerstörergeschwaders 76 umbenannt, die wiederum am 24.04.1941 in 6. Staffel des Schnellkampfgeschwaders 210 umbenannt wurde. Mit dieser Staffel fliegt Albrecht-Lemke Einsätze über Russland.
Am 04.01.1942 wird die 6. Staffel des SKG 210 in 1. Staffel des Zerstörergeschwaders 1 umbenannt, wo Albrecht am 12.06.1942 den Posten des Staffelkapitäns übernimmt.
Am 25.05.1943 erhält Albrecht-Lemke als Oberleutnant und Staffelführer der 9. Staffel des ZG 1 das Ritterkreuz für 15 Luftsiege, sowie für die Vernichtung von 11 Flugzeugen, 162 Motorrädern, 254 Kraftfahrzeugen, 3 Lokomotiven, 8 Flak-Stellungen, 12 Pak-Stellungen und 8 Infanterie-Stellungen am Boden.
Mittlerweile zum Hauptmann befördert, löst Albrecht-Lemke am 09.10.1943 den bisherigen Gruppenkommandeur der II. Gruppe des ZG 1, Hauptmann Karl-Heinrich Matern ab, nachdem dieser am 08.10.1943 tödlich abgestürzt war. Kurze Zeit später wird die II. Gruppe an die Westfront verlegt, wo man Einsätze über der Biskaya flog.
Nach Verlegung nach Wels in Österreich sollte die Gruppe die einfliegenden US-Bomber der 15. US-Air Force aus Italien kommend abfangen.
Im Juli 1944 verlegt die Gruppe nach Deutschland, um dort mit der Me 109 ausgerüstet und in die III./JG 76 umbenannt zu werden.
Albrecht greift dann in den Kampf an der Invasionsfront ein und führt dort eine Gruppe. Am 25.08.1944 bricht Albrecht einen Einsatz aufgrund von Motorproblemen ab und kehrt zu seinem Fliegerhorst zurück. Dabei wird er von P-51-US-Jägern angegriffen und im Luftraum über St. Claude in der Nähe von Greil abgeschossen. Albrecht-Lemke steigt zwar aus seinem getroffenen Flugzeug aus, wird aber später tot aufgefunden.
Egon Albrecht-Lemke erreichte 25 Abschüsse, wovon er 15 im Osten und 10 im Westen verbuchen konnte. Darunter stehen 6 Vier-mot-Bomber zubuche.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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