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Ritterkreuzträger Werner Rudolph Anton
Generalleutnant, Flak-Artillerie


Werner Anton wurde am 03.03.1895 in Dresden geboren und trat am 22.08.1914 als Fahnenjunker in das Königlich-Sächsische 4. Infanterie-Regiment Nr. 103 in Bautzen ein und kam am 10.10.1914 mit diesem Regiment ins Feld.
Am 19.05.1915 wird Anton Adjutant des II. Bataillons und am 04.09.1916 verwundet.
Zurückgekehrt zu seiner Einheit wird er am 30.05.1917 Ordonnanz-Offizier beim Regimentsstab und Führer der 1. Kompanie. Später wird er Kompanie- und Zugführer.
Am 04.10.1917 wird er Kompanie-Offizier in der Fliegerersatz-Abteilung 6, wo er zum Beobachter ausgebildet wird. Im Rahmen dieser Ausbildung wird er am 20.01.1918 zum Beobachter-Kurs nach Jüterbog kommandiert und am 10.05.1918 in den Armee-Flug-Park 18 versetzt.
Von dort  wird er, als Beobachter, zur Flieger-Abteilung A 212 kommandiert und am später dorthin versetzt. Die nächste Station führt ihn am 07.12.1918 zum Fliegerhorst-Großenhain. Anton nimmt somit ab 1914 bis 1918 an den Kämpfen an der Aisne im Jahre 1914, am Sturm auf Hurtebise, an der Herbstschlacht in der Champagne 1915, an der Schlacht an der Somme, bei den Stellungskämpfen bei Verdun 1916, an der  erneuten Schlacht an der Somme, an den Kämpfen um Flandern, den Kämpfen an der Avre, sowie an den Rückzugskämpfen in Nordfrankreich und Belgien, teil.
Vom 25.02.1919 bis zum 19.04.1920 ist der Soldat in der Grenzjäger-Abteilung 2 des Grenzjäger-Regiments 24.
In der Nachkriegszeit wird er in die Sicherheitspolizei beim Landesamt Sachsen überwiesen und aufgrund der Heeresverminderung verabschiedet. Daraufhin tritt er am 03.05.1920 als Polizeileutnant in die Sächsische Landespolizei ein und wird Führer des Kraftwagenzuges IV in Zittau. Dort wird er am 01.10.1922 Führer der  Kraftwagen-Bereitschaft und am 01.07.1928 2.Kraftfahr-Offizier beim Polizeipräsidium Leipzig.
Am 01.02.1930 wird er als Polizei-Hauptmann, Referent in der Abteilung K.X., beim Leiter des Kraftfahrministeriums beim Polizeipräsidium Leipzig. Vom 02.11.1931 bis zum 30.11.1931 nimmt er an einem Informationslehrgang beim K.Amt in Dresden teil und wird ab dem 16.101.1933 Leiter der Polizei-Kraftfahrschule und Referent für Kraftfahrwesen im sächsischen Ministerium des Innern.
Am 01.12.1933 wird er als Polizei-Major in das sächsische Ministerium des Innern, in den dortigen Polizeistab, versetzt.
Am 10.01.1935 wird er als Kraftfahr-Offizier zum Stabe der Landespolizei-Inspektion Sachsen-Thüringen versetzt.
Mit Wirkung vom 01.08.1935 wird er als Major in die Luftwaffe übernommen und zwar in den Stab des Luftkreis-Kommandos III (Abteilung StoKraft).
Vom 01.10.1936 bis zum 15.10.1936 kommt er zur Auffrischung seiner Fronterfahrung zur Fliegergruppe-Altenburg und wird mit Wirkung vom 01.03.1937 zur Flakartillerie versetzt.
Am 07.04.1937 wird er zur I. Abteilung des Flak-Regiments 10 in Dresden kommandiert um dort zum Batteriechef ausgebildet zu werden und wird am 30.09.1937 zum Oberstleutnant befördert.
Mit Wirkung vom 01.10.1937 wird Anton Chef der 4. (3,7-cm)Batterie in der I. Abteilung des Flak-Regiments 43 in Wittenberg. Die leichte Flak-Abteilung 94, ehemalige Flak-Abteilung Krems, übernimmt er am 23.07.1938 und am 01.06.1939 wird er Kommandeur der I. Abteilung des Flak-Regiments 7 in Breslau.
Am 29.11.1939 wird er als Oberst Kommandeur des Flak-Regiments 13 und somit auch Kommandeur der Flakgruppe Hannover-Braunschweig und ab dem 12.04.1941 Kommandeur der Flak-Brigade III.
Anfang Juni 1942 übernimmt er das Kommando über die Flak-Brigade XV und wird ab dem 16.11.1942 mit der Führung der 6. Flak-Division beauftragt, die er am 18.03.1943 auch als Kommandeur befehligt. Im Rahmen dieser Dienststellung erhält er am 09.06.1944 das Ritterkreuz. Die 6. Flak-Division war damals der Luftflotte 1 (später Luftwaffen-Kommando Kurland) unterstellt und unterstützte die Heeresgruppe Nord. Die Auszeichnung des Kommandeurs war eine Anerkennung für alle Angehörigen der Division, die schon bald den 1000. Flugzeugabschuss seit Kriegsbeginn verzeichnen konnte. Dafür wurde die Division unter anderem, am 30.10.1944 im Wehrmachtsbericht genannt. Bereits am 01.07.1944 wurde er zum Generalleutnant befördert.
Am 10.05.1945 kam Anton in britische Kriegsgefangenschaft und wird am 07.02.1945 in das 6.C/C interniert. Wie Anton allerdings zu den Westalliierten gelangte ist unklar.
Werner Rudolph Anton verstarb am 12.09.1948 in Wolfsburg nach einem Unfall.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fähnrich 01.12.1914 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK 04.02.1915
Leutnant 05.03.1915 ohne Patent Anhaltinischer Hausorden Albrecht des Bären Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern 19.02.1916
Leutnant 12.11.1917 erh. Patent v. 29.09.1915 Ii Kgl. Sächs. Militär.St.Heinrichs-Orden 20.11.1916
Polizei-Leutnant 03.05.1920 Beobachter-Abzeichen

08.08.1917

Char. als Oberleutnant 14.02.1921   Ehrenbecher für 1 Abschuss 03.07.1918
Polizei-Oberleutnant 02.09.1921 Eisernes Kreuz I. Klasse -1. WK 22.08.1918
Polizei-Hauptmann 01.09.1929   Dienstauszeichnung IV. - II. Klasse 02.10.1936
Polizei-Major 09.11.1933   Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 mit Spange "Prager Burg" ???
Major 27.07.1935 -4300- erh. m. Wirk. v. 01.08.1935 RDA v. 01.01.1935 (Verf. der Landespolizei Nr. 4300/35)   Dienstauszeichnung I. Klasse 22.08.1939
Oberstleutnant 30.09.1937 -469- m. Wirk. v. 01.10.1937 (RDA v. 01.10.1937(3))   Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Oberst 31.07.1939 m. Wirk. v. 01.08.1939 (RDA v. 01.08.1939(14))   Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Generalmajor 01.02.1943 m. Wirk. v. 01.02.1943 (RDA v. 01.02.1943(7))   Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Generalleutnant 01.07.1944 -90/A- (RDA (3))   Flakkampfabzeichen 12.09.1942
      Deutsches Kreuz in Gold 29.04.1943
      Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 09.06.1944
      Kurland Ärmelband 30.10.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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