Ritterkreuzträger Hellmut Arpke
Leutnant, Fallschirmjäger

12.05.194012.05.1940

Hellmut Arpke wurde am 20.03.1917 in Graudenz/Westpreußen geboren und trat am 01.10.1935 der Luftwaffe bei. Er besuchte dort vom 01.10.1936 bis zum 28.02.1937 einen Unterführer-Lehrgang und gehörte mit Beginn des 2. Weltkrieges zum I. Bataillon des Fallschirm-Jäger-Regiments 1.
Im Zuge der Vorbereitungen zum Westfeldzug und dem dazu gehörenden geplanten Handstreich auf das Fort Eben-Emael, wird Arpke am  28.02.1940 zur Sturmabteilung "Koch" der Versuchs-Abteilung Friedrichshafen versetzt.
Kurz vor Beginn der Kampfhandlungen wurde Koch am 01.05.1940 zum Feldwebel befördert und gehörte zur Sturmgruppe "Stahl" um Oberleutnant Gustav Altmann, die die Eroberung der Brücke über den Albert-Kanal bei Veldwezelt zum Ziel hatte.
Die Männer der 6. Kompanie des 2. Regiment Carabiniers der 7. beglischen Division, waren am 10.05. von den deutschen Segelflugzeugen derart überrascht, das es den deutschen Soldaten innerhalb von 10 Minuten gelang, die Brücke in Besitz zu nehmen. Feldwebel Arpke hatte dabei die Aufgabe, als Führer des Pionierzuges, sämtliche Zünd- und Reserve-Zündsatz-Verbindungen an der Brücke zu entfernen. Weiterhin wurde ein MG-Bunker am westlichen Brückenpfeiler außer Gefecht gesetzt und sämtliche Sperren auf der Brücke entfernt. Für diese tapfere Tat wurde Arpke mit beiden Eisernen Kreuzen und am 13.5.1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach erfolgreiche Beendigung des Westfeldzuges, übernimmt Arpke am 28.07.1940 einen Zug der 1. Kompanie des Sturm-Regiments 1 und später den II.- Zug der 3. Kompanie während der Kämpfe auf Kreta. Nachdem er vom 02.12.1940 bis zum 22.02.1941 am 6. Kriegsoffizier-Nachwuchs-Lehrgang an der Luftkriegsschule I teilnahm und am 17.06.1941 zum Leutnant der Reserve befördert wurde.
Nach Beginn des Russland-Feldzuges, werden Einheiten der Fallschirmjäger gegen Ende des Jahres 1941 an die Ostfront verlegt, wo Hellmut Arpke, als Führer der 3. Kompanie des Sturm-Regiments 1, am 16.01.1942 bei Jekowlewka im Raum Schaikowka im Kampf fällt. Am 01.04.1942 wird er posthum zum Oberleutnant der Reserve befördert.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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