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Ritterkreuzträger Erich "Spezi" Axthammer
Oberfeldwebel, Schlachtflieger

16.01.194414.11.1943 als Unteroffizier in der 7./Schlacht-Geschwader 1

Erich Axthammer wurde am 03.12.1920 in Mariahof bei Neumark/Österreich als Sohn eines Kaufmannes und Fotografen geboren, erlernte den Beruf eines Schlossers, absolvierte den Arbeitsdienst trat am 07.11.1938 der Luftwaffe bei. Zunächst Flugzeugwart für die Me 109 und der Me 110 an der Fliegerschule Schleißheim. Im Januar 1940 meldet er sich zur Pilotenausbildung.
Seine Ausbildung  erhielt er in Pilsen und Pardubitz, wechselte dann als Kurierflieger zur Verbindungs-Staffel 68 an die Ostfront und erhielt endlich ab Dezember 1941 eine Schlachtfliegerausbildung an der Hs-123. Anschliessend erfolgte später bei der 1./Zerstörer-Vorschule 1 in Nancy, bei der 2./Zerstörerschule in Memmingen und der 7./Zerstörerschule 2 in Reims seine weitere Ausbildung.
Nach dem Wechsel zur 3./Ergänzungs-Zerstörer-Gruppe, kommt Axthammer im März 1943 zur 7. Staffel des Schlachtgeschwaders 1 an die Ostfront. Dort führt er mehr als 300 Feindflüge gegen Infanterie- und Panzer-Massierungen, sowie weitere Bodenziele durch. Er wechselte dann in die 1. Staffel des Schlachtgeschwaders 152, sowie in die 5. Staffel des Schlachtgeschwaders 77, der späteren 8. Staffel des Schlachtgeschwaders 10 (ab 14.08.1944). Zunächst mit der 5. Staffel im Einsatz folgen Kämpfe auf der Krim, dem Narew-Brückenkopf, sowie beim Rückzug der deutschen Truppen im Süden der Ostfront.
Nach 505 Feindflügen erhielt er nach den Abwehrkämpfen am Plattensee am 28.04.1945 als Feldwebel im Stab des Schlachtgeschwaders 10 das Ritterkreuz. In seinem Verleihungsvorschlag wird das hohe fliegerische Können Axthammers hervorgehoben. Später schult er auf die Fw 190 um und erringt auch mit dieser zahlreiche Kampferfolge.
Bis Kriegsende zum Oberfeldwebel befördert, flog er noch weitere 25 Einsätze. Insgesamt schoss er 4 feindliche Flugzeuge ab und zerstörte zahlreiche Panzerfahrzeuge. Von seinen 530 Feindflügen absolvierte er innerhalb von 11 Monaten 305 mit der Hs 123. Dabei zerstörte er nach der Verleihung des Deutsches Kreuzes in Gold 42 Lkw, beschoss 27 weitere, zerstörte 46 bespannte Fahrzeuge, einen Panzerspähwagen, 2 Artillerie-Geschütze, 2 Flak-Geschütze, 5 Pak-Stellungen, 4 Kraftstofflager, 2 Pontons, einen Landesteg, schoss 2 Flugzeuge am Boden in Brand und 4 weitere in der Luft ab. Davon wurden 2 nicht anerkannt, obwohl es für beide Zeugen gab. Die Verleihung des Ritterkreuzes erfolgte durch den General der Flieger Rudolf Meister der stellvertretend für den Generalfeldmarschall Ritter von Greim, Göring war ja bereits verhaftet worden, die Verleihung an Axthammer berechtigterweise vornahm. Weitere Verdienste errang er als Schwarmführer und Katschmarek seines Kommodores, des Eichenlaubträgers Oberstleutnant Georg Jakob.
Nach dem Krieg zunächst Bergarbeiter in Deutschland, trat er im Oktober 1958 der Bundesluftwaffe bei und gehörte dort als Transport- und Hubschrauberpilot dem Heeres-Flieger-Regiment 35 an. Am 31.03.1979 wird er im Rang eines Stabsfeldwebels in den Ruhestand verabschiedet. Entgegen zahlreicher Publikationen versichert Axthammer keinerlei Panzerabschüsse errungen zu haben.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier ??? Flugzeugführerabzeichen ???
Feldwebel ??? Frontflugspange in Bronze 01.06.1942
Oberfeldwebel ??? Frontflugspange in Silber 06.06.1943
Eisernes Kreuz II. Klasse 10.06.1943
      Frontflugspange in Gold 22.07.1943
      Eisernes Kreuz I. Klasse 10.08.1943
      Ehrenpokal 02.10.1943
      Kriegsverdienstkreuz II. Klasse 12.11.1943
      Deutsches Kreuz in Gold 14.11.1943
      Frontflugspange in Gold mit Anhänger 11.08.1944
    Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz

28.04.1945

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