Erich Axthammer wurde am 03.12.1920 in Mariahof bei Neumark/Österreich
als Sohn eines Kaufmannes und Fotografen geboren, erlernte den Beruf eines
Schlossers, absolvierte den Arbeitsdienst trat
am 07.11.1938 der Luftwaffe bei. Zunächst Flugzeugwart für die Me 109 und der Me
110 an der Fliegerschule Schleißheim. Im Januar 1940 meldet er sich zur
Pilotenausbildung.
Seine Ausbildung erhielt er in Pilsen und Pardubitz, wechselte
dann als Kurierflieger zur Verbindungs-Staffel 68 an die Ostfront und erhielt
endlich ab Dezember 1941 eine Schlachtfliegerausbildung an der Hs-123.
Anschliessend erfolgte später bei der 1./Zerstörer-Vorschule 1
in Nancy, bei der 2./Zerstörerschule in Memmingen und der 7./Zerstörerschule 2
in Reims seine weitere Ausbildung.
Nach dem Wechsel zur 3./Ergänzungs-Zerstörer-Gruppe, kommt Axthammer im März
1943 zur 7. Staffel des Schlachtgeschwaders 1 an die Ostfront. Dort führt er
mehr als 300 Feindflüge gegen Infanterie- und Panzer-Massierungen, sowie weitere
Bodenziele durch. Er wechselte dann in die 1. Staffel des Schlachtgeschwaders
152, sowie in die 5. Staffel des Schlachtgeschwaders 77, der späteren 8. Staffel
des Schlachtgeschwaders 10 (ab 14.08.1944). Zunächst mit der 5. Staffel im
Einsatz folgen Kämpfe auf der Krim, dem Narew-Brückenkopf, sowie beim Rückzug
der deutschen Truppen im Süden der Ostfront.
Nach 505 Feindflügen erhielt er nach den Abwehrkämpfen am Plattensee am 28.04.1945 als Feldwebel im Stab des
Schlachtgeschwaders 10 das Ritterkreuz. In
seinem Verleihungsvorschlag wird das hohe fliegerische Können Axthammers
hervorgehoben. Später schult er auf die Fw 190 um und erringt auch mit dieser
zahlreiche Kampferfolge.
Bis Kriegsende zum Oberfeldwebel befördert, flog er noch weitere 25 Einsätze.
Insgesamt schoss er 4 feindliche Flugzeuge ab und zerstörte zahlreiche
Panzerfahrzeuge. Von seinen 530 Feindflügen absolvierte er innerhalb von 11
Monaten 305 mit der Hs 123. Dabei zerstörte er nach der Verleihung des Deutsches
Kreuzes in Gold 42 Lkw, beschoss 27 weitere, zerstörte 46 bespannte Fahrzeuge, einen Panzerspähwagen, 2 Artillerie-Geschütze, 2 Flak-Geschütze, 5
Pak-Stellungen, 4 Kraftstofflager, 2 Pontons, einen Landesteg, schoss 2
Flugzeuge am Boden in Brand und 4 weitere in der Luft ab. Davon wurden 2 nicht
anerkannt, obwohl es für beide Zeugen gab. Die Verleihung des Ritterkreuzes
erfolgte durch den General der Flieger Rudolf Meister der stellvertretend für
den Generalfeldmarschall Ritter von Greim, Göring war ja bereits verhaftet
worden, die Verleihung an Axthammer berechtigterweise vornahm. Weitere
Verdienste errang er als Schwarmführer und Katschmarek seines Kommodores, des
Eichenlaubträgers Oberstleutnant Georg Jakob.
Nach dem Krieg zunächst Bergarbeiter in Deutschland, trat er im Oktober 1958 der
Bundesluftwaffe bei und gehörte dort als Transport- und Hubschrauberpilot dem
Heeres-Flieger-Regiment 35 an. Am 31.03.1979 wird er im Rang eines
Stabsfeldwebels in den Ruhestand verabschiedet. Entgegen zahlreicher
Publikationen versichert Axthammer keinerlei Panzerabschüsse errungen zu haben.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Unteroffizier |
??? |
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Flugzeugführerabzeichen |
??? |
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Feldwebel |
??? |
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Frontflugspange in Bronze |
01.06.1942 |
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Oberfeldwebel |
??? |
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Frontflugspange in Silber |
06.06.1943 |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
10.06.1943 |
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Frontflugspange in Gold |
22.07.1943 |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
10.08.1943 |
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Ehrenpokal |
02.10.1943 |
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Kriegsverdienstkreuz II. Klasse |
12.11.1943 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
14.11.1943 |
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Frontflugspange in Gold mit Anhänger |
11.08.1944 |
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Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz |
28.04.1945 |

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