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Ritterkreuzträger Sophus Baagoe
Oberleutnant, Schlachtflieger

Sophus Baagoe wurde am 04.03.1915 in Flensburg geboren.
Am 01.04.1937 zum Leutnant befördert gehörte er bei Ausbruch des 2. Weltkrieges zur 8. Staffel des Zerstörergeschwaders 26 "Horst Wessel", wo er Pilot einer Me-110 war.
Am 12.05.1940 erringt er seinen ersten Luftsieg, über einen französischen Morane-Jäger. Im Laufe des Feldzuges gegen Frankreich gelingt es Baagoe noch 3 weitere Gegner abzuschießen.
Bis Ende September 1940 hatte er bereits 13 Luftsiege auf seinem Konto, wobei 9 davon über England erreicht wurden.
Mit Abflauen der Luftkämpfe über England, wird die III. Gruppe des Geschwaders ins Mittelmeer verlegt, wo Baagoe am 20.04.1941 seinen 14. Abschuss erringt. Er schoss eine britische Hurricane über dem griechischen Hafen Piräus ab.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Landkämpfe in Griechenland, bereitet sich die Gruppe auf die Invasion Kretas vor.
Nachdem Baagoe am 14.05.1941 das Flugfeld Heraklion, auf seinem 95. Feindflug, angriff, wird er durch den Neuseeländer D.F. Westenra, in einer zweimotorigen Gladiator, nordöstlich der Küste Kretas, abgeschossen, wobei Baagoe, wie auch sein Bordschütze Oberfeldwebel Becker, den Tod finden.
Sophus Baagoe erhält für seine Erfolge im Luft- und Erdkampf am 14.06.1941 als Oberleutnant in der 5. Staffel des Zerstörer-Geschwaders 26 "Horst Wessel" posthum das Ritterkreuz.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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