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Ritterkreuzträger Hans Baasner
Hauptmann, Aufklärer

14.04.1942

Hans Baasner wurde am 01.11.1916 in Groß-Orsichau bei Briesen/Westpreußen geboren und trat am 01.10.1936 der III. Abteilung im Flak-Regiment 2 in Stettin der Luftwaffe bei. In der Folge durchlief er 1938/1939 den Reserve-Offiziers-Ausbildung beim Flak-Lehr-Regiment in Greifswald und wird im August 1939 zum Batteriechef in der II. Abteilung beim Flak-Lehr-Regiment in Hamburg ernannt. Mit Beginn des Krieges wird er als Adjutant zum Scheinwerfer-Regiment 1 nach Ostfriesland versetzt, wo er sich später zu einer fliegerischen Verwendung meldet. Im Mai 1940 beginnt er mit seiner Ausbildung zum Beobachter bei der Aufklärungsschule 1 in Großenhain und wird anschließend, im Oktober 1940, als Beobachter in die 3. Fernaufklärungsstaffel der Aufgärungsgruppe 121 an den Kanal versetzt. Dort nimmt er bis zum Frühjahr 1941 an über 60 Feindflügen mit der Ju 88 teil, wobei er wertvolle Luftbilder anfertigte.
Ab Juni 1941 kommt er im Südabschnitt der Ostfront zum Einsatz und zeichnet sich dort im bereich des IV. Fliegerkorps bei zum teil Einzeleinsätzen, gegenstärkste Erd- und Luftabwehr aus.
Nach Beförderung zum Oberleutnant erhielt er, nach Einsätzen in Frankreich, England, dem Balkan und Russland, als Flugzeugführer und Beobachter in der Aufklärungsstaffel 3. (F)/121 am 14.03.1943 das Ritterkreuz. und wird kurze Zeit später aus dem Einsatz gezogen und zum Ic beim Befehlshaber der Luftflotte 4, Generaloberst von Richthofen, ernannt.
Ab Mitte 1943 erhält er an der Flugzeugführerschule A/B 41 in Frankfurt/Oder und an der Flugzeugführerschule (C) 6 in Kolberg eine Ausbildung zum Flugzeugführer. Anfang 1944 weilte er an der Blindflugschule 4 in Kopenhagen.
Baasner wechselte nachdem er zunächst in der IV./KG 6 auf Ju 88 und Ju 188 umgeschult wurde, am 02.06.1944  zum Geschwaderstab des Kampfgeschwaders 6, um dort als Ia-Offizier eingewiesen zu werden. Am 12.08.1944 erhält er das Kommando über die III./KG 6, die zu diesem Zeitpunkt zur Auffrischung in Ahlhorn liegt und mit Ju 188 A Flugzeugen Angriffe gegen die Invasionsfront flog. Nachdem am 19.10.1944 der Befehl zur Umgliederung als Jagdverband befohlen ist, wird Hptm. Baasner in Breslau-Rosenborn als Jagdflieger umgeschult. Die III. Gruppe befand sich danach in Prag-Rusin und wurde spärlich auf FW 190 umgerüstet.
Am 31.01.1945 erhielt die als "Schwanengruppe" bezeichnete III. Gruppe die ersten Me 262-Strahljäger des Geschwaders. Aber die neuen Zulieferungen an Me 262 ließen auf sich warten und trafen erst erst im März 1945 ein. Auch Baasner wurde auf diesen Typ umgeschult. Hogeback hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Flugverbot.
Im März/April verliess Baasner die III. Gruppe, die sich nunmehr III.KG(J)6 nannte, und übernahm die Führung der I. /KG(J)54, die ebenfalls in Prag-Rusin lag. Bei Kriegsende geriet er mit den Resten seiner Gruppe in Graz in Gefangenschaft, aus der er bereits am 24.08.1945 entlassen wurde. Baasner flog mehr als 300 Einsätze als Aufklärer und Kampfflieger.
Hans Baasner verstarb am 21.03.1983 in Lüdenscheid
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Vielen Dank für die Mitarbeit an J. Horn

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant ???   Eisernes Kreuz II. Klasse 21.10.1940
Oberleutnant ??? Eisernes Kreuz I. Klasse 20.12.1940
Hauptmann 01.10.1943   Flugzeugführer-Abzeichen ???
      Frontflugspange für Aufklärer in Gold ???
      Ehrenpokal 20.12.1941
      Frontflugspange für Kampfflieger in Gold ???
      Deutsches Kreuz in Gold 14.04.1942
      Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz

14.03.1943

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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