Ritterkreuzträger Franz Barten
Hauptmann (K.O.), Jagdflieger

22.05.1942

Franz Barten wurde am 26.01.1912 in Saarbrücken geboren und kam am 01.07.1939, als Feldwebel, zur 2. Staffel des Jagdgeschwader 77. So nahm er am Feldzug gegen Polen und Frankreich teil und wurde während der Luftschlacht über England eingesetzt, wo er am 14.09.1940 seinen ersten Luftsieg, über eine Hurricane, erringt.
Am 21.11.1940 wurde seine Staffel in 11. Staffel des Jagdgeschwaders 51 umbenannt und bis zum Ende Jahres erreichte Barten dort, insgesamt 3 Luftsiege.
An die Ostfront verlegt, schießt Barten am 12.07.1941 seinen 10. Gegner ab, sowie am 10.09.1941 seinen 20. . Mit Ende des Jahres standen 25 abgeschossene Gegner auf seinem Konto.
Seinen 30. Sieg erreichte er am 18.03.1942 und wird jedoch am 10.11.1942 schwer verwundet und fällt längere Zeit für den Einsatz aus. Wieder genesen kommt er zur IV. Gruppe des Jagdgeschwaders 51 und schießt dort am 04.05.1943 seinen 44. Gegner ab und wird dann am 01.06.1943 als Staffelkapitän zur 7. Staffel des Jagdgeschwaders 53 ans Mittelmeer versetzt, wo er Hauptmann Jürgen Harder ablöste, der der einzigste noch lebende Sohn dreier Brüder war und zunächst aus dem Dienst ausschied.
Am 15.07.1943 wechselt Leutnant Barten als Staffelkapitän in die 9. Staffel des Geschwaders und wurde somit Nachfolger des gefallenen Oberleutnant Hans Roehrig.
Am 03.09.1943 schießt Barten seinen 50. Gegner, eine US-B-24-Maschine, bei Della Pecara ab. Später in der Reichsverteidigung eingesetzt, mit Stationierung auf dem Fliegerhorst Bad Lippspringe, wird Bartens Me-109 G-6 "Gelbe 15" am 04.08.1944 durch einen US-P-47-Jäger bei Reinsehlen abgeschossen, kann zwar aussteigen, wird aber am Fallschirm hängend noch tödlich getroffen.
Franz Barten erhielt, als Oberleutnant und Staffelkapitän der 9. Staffel des Jagdgeschwaders 53, am 29.10.1944 posthum das Ritterkreuz und wurde möglicherweise sogar noch zum Hauptmann (Kriegsoffizier) befördert. Er hatte in 895 Einsätzen, 55 feindliche Flugzeuge abgeschossen, davon 40 im Osten, darunter 5 IL-2"Sturmoviks" und 15 im Westen, darunter 2 Viermot-Bomber.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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