Eitel-Albert Barth wurde am 07.02.1915 in Bucuresti/Rumänien geboren.
Barth nahm als Pilot an den Feldzügen gegen Frankreich und England teil, wo er
am 14.03.1941, als Leutnant in der 6. Staffel des Kampfgeschwaders 55 "Greif",
während eines Einsatzes gegen Glasgow schwere Treffer erhielt. Nach der Landung
auf dem Fliegerhorst Cherbourg wurden die verletzten Besatzungsangehörigen
Barth, Unteroffizier August-Emil Grimmig und Unteroffizier Emil Wallrabenstein
ins Lazarett gebracht. Unteroffizier Ulrich Schuster war gefallen und wurde auf
dem Soldatenfriedhof Marigny beigesetzt.
Schnell wieder einsatzbereit stürzt Barth zusammen mit der Besatzung seiner
He-111 P-4 am 28.05.1941 im Kanal ab, nachdem er von britischen Jägern
angegriffen und beschädigt wurde. Die Besatzung bestehend aus Leutnant Barth,
Unteroffizier Lenhardt, Feldwebel Wiedemann, Feldwebel Martin Wallrabenstein und
Unteroffizier Mandl wurden sicher durch die 3. Seenot-Halbflottille gerettet.
Zum Oberleutnant befördert und gegen Russland eingesetzt, wird Eitel-Albert
Barth am 24.03.1943, als Staffelführer der 4. Staffel des Kampfgeschwaders 55,
mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Barth überlebt den Krieg, trat der Bundeswehr bei und wurde dort am 30.09.1960
als Major verabschiedet.
Eitel-Albert Barth verstarb am 05.11.2004 in Films-Dorf in der Schweiz.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
