107. Eichenlaubträger Viktor Bauer
Oberst, Jagdflieger

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Viktor Bauer wurde am 19.09.1915 in Löcknitz/Pommern geboren und kam 1935 als Fahnenjunker zur Luftwaffe und dann in die I. Gruppe des Jagdgeschwader 2, wo er zum Leutnant befördert wurde. Am 01.03.1940 kommt er in die 2. Staffel des Jagdgeschwaders 77 und schießt am 15.05.1940 seinen ersten Gegner westlich von Brügge ab.
Nach der Teilnahme an den Luftkämpfen im Westen und über England, kommt er im Dezember 1940 in das Jagdgeschwader 3 "Udet", wo er die 9. Staffel über England in den Kampf führte.
Im Zuge der Angriffshandlungen gegen die Sowjetunion an die Ostfront verlegt, beginnt dort der eigentliche Aufstieg Viktor Bauers zu einem der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger.
Am 23.07.1941 wird er bei einem Luftkampf schwer verwundet und fällt bis Februar 1942 zunächst aus.
Nach seinem 34. Luftsieg erhält er am 30.07.1941, als Oberleutnant und Staffelkapitän, das Ritterkreuz und nach 102. Luftsiegen, am 26.07.1942, als Oberleutnant und Staffelkapitän, das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Später zum Hauptmann und Anfang August 1943 zum Major befördert, wird er, nach einer weiteren Verwundung am 09.08.1942, Kommandeur der Ergänzungsgruppe Ost in Südfrankreich. Zum Oberstleutnant befördert übernahm er 1944 den Posten des Kommodore des Ergänzungsjagdgeschwaders 1, das er bis Kriegsende, zuletzt als Oberst, führte und in alliierte Gefangenschaft geriet, aus der er im Juli 1945 entlassen wurde.
Auf ca. 400 Feindflügen errang Bauer 106 Luftsiege, davon 4 im Westen.
Viktor Bauer verstarb am 13.12.1969 in Bad Homburg/Hessen.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE