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Ritterkreuzträger Dr. jur. Adolf Baum
Oberleutnant, Flakartillerie

  
Adolf Baum wurde am 28.10.1916 in
Friedberg/Mähren als Sohn eines Bahnbeamten geboren und führte seine militärische Grundausbildung in der
5. Kompanie des Österreichischen Infanterie-Regiments 6 in Horn durch. Daneben
begann er , mit Einwilligung der Armee ein Jura-Studium.
Im Jahre 1938 meldete er sich zur Flak-Artillerie und wurde u.a. dem
Flak-Regiment 13 (8. Batterie) bzw. 25 (3. Batterie) und der 3. Batterie der
leichten Flak-Abteilung 73 zugeteilt.
Mit Meldung vom 02.09.1939 wurde er als Offiziers-Anwärter in die 5. Batterie des
Flak-Regiments 61 in Wismar als Geschützführer versetzt und nahm so, als
Wachtmeister, am Polen-Feldzug teil.
Nach einem Offiziers-Auswahl-Kurs im Januar 1940, kurz darauf zum Leutnant befördert übernimmt Baum am 15.04.1940 den Posten eines Zugführerz (2-cm-Flak 30) und Erkundungs-Offiziers in der
I. Abteilung des Flak-Regiments 37 (mot.). Dabei bewährte er sich im Westen
hervorragend und verdient sich das Eiserne Kreuz II. Klasse. Im Balkanfeldzug
folgte dann das Eiserne Kreuz I. Klasse. Zwischendurch wird er immer wieder
kurz für Staats- und Endprüfungen an der Uni Wien vom Dienst freigestellt.
Im März 1942 schließt er sein Studium schließlich mit dem Dr. jur. ab und
übernimmt als Oberleutnant die 5. Batterie des Flak-Regiments
37 in der Ukraine und am Mius. Es folgen die Vormarschkämpfe auf Stalingrad,
wo er sich bei Nowo-Benlenkaja bewährt. Während der schweren Kämpfe an der
Nordflanke der 6. Armee im September 1942, wehrt Baum einen gegnerischen
Panzerangriff ab und schießt dabei u.a. 13 T-34 ab. Kurze Zeit später wird er
am 15.10.1942 am Oberschenkel und am rechten Arm verwundet und in ein Lazarett
verlegt. Hinzu kamen Komplikationen in der Heilung durch eine schwere
Gelbsucht. Mittlerweile der (schweren)
Flak-Ersatz-Abteilung 37 in Breslau-Hartlieb unterstellt, verstarb Adolf Baum
am 04.12.1942 in einem Heeres-Lazarett in Krakau. Posthum wird ihm
als Oberleutnant, mglw. als Kriegsoffizier, und Chef der 5. Batterie des
Flak-Regiments (mot.) 37 am 21.12.1942 das Ritterkreuz verliehen. Er erhielt es als Chef der 5.
Batterie des Flak-Regiments 37 (mot.) aufgrund seines erfolgreichen Kampfes
bei Stalingrad und für seine Führereigenschaften. Er nahm mit seiner leichten
Batterie den Kampf gegen 17 feindliche Panzer auf und konnte den Grossteil
vernichten. So verhinderte er einen Einbruch in die Nordfront Stalingrads.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Wachtmeister |
??? |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
??? |
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Leutnant |
01.02.1940 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Oberleutnant |
01.04.1942 |
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Flak-Kampfabzeichen |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
14.10.1943 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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