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Ritterkreuzträger Friedrich Bausch
Leutnant, Fallschirm-Pioniere

1945

Friedrich Bausch wurde am 06.08.1915 in Schluckenau/Österreich-Ungarn als eines von sechs Kindern eines Finanzrevisors geboren. Einer der Brüder fiel später im 2. Weltkrieg.
Von 1935 bis 1939 beim RAD, wo er zuletzt den Rang eines Unterfeldmeisters bekleidete, besuchte er zugleich die Grundausbildung beim Infanterie-Regiment 103 und wird im Jahre 1940 als Unteroffizier in die Wehrmacht übernommen. Dort kommt er in einer Dolmetscher-Kompanie zum Einsatz, bis er sich anschließend freiwillig zur Fallschirmtruppe meldet. Nach erfolgter Ausbildung wird er mit dem Fallschirm-Pionier-Bataillon 1 beim Kreta-Einsatz eingesetzt und nimmt später bei den Brennpunktkämpfen an der Ostfront teil. Dabei wurde er im Norden der Ostfront mehrfach verwundet. Dabei erleidet er einen Lungendurchschuss, erhält einen Splitter im Kiefer, einen Kopfschuss, einen Unterarm-Schussbruch, einen Trommelfellriss und weitere Verwundungen.
Zum Feldwebel befördert kommt er im Rahmen der 1. Fallschirm-Jäger-Division zum erneuten Sprungeinsatz auf Sizilien. Dem folgten dann die schweren Kämpfe am Monte Cassino, wo er zum 6. Mal verwundet wurde.
Im März 1944 wechselt er als Zugführer in die 4. Kompanie des Fallschirm-Pionier-Bataillons 5, der neuen 5. Fallschirm-Jäger-Division und wird dort auf Vorschlag seines Kommandeurs zum Offiziers-Anwärter ernannt.
Für die Einsätze Bauschs in der Normandie zeigen einige Quellen die Verleihung der Ehrenblattspange der Luftwaffe im September 1944 an. Eine offizielle Bestätigung darüber konnte bisher nicht gefunden werden.
Im November 1944 zum Leutnant befördert, nimmt Bausch an der Ardennenoffensive teil, erhält das Deutsche Kreuz in Gold und die Nahkampfspange in Silber.
Für die Verdienste Bauschs bei den Kämpfen um bastogne und dem Rückzug durch die Eifel, erhält er am 12.03.1945, als Leutnant und Führer der 3. Kompanie des Fallschirm-Pionier-Bataillons 5, das Ritterkreuz.
Ob bis kurz vor Kriegsende noch zum Oberleutnant befördert ist unklar, zumindest geriet Bausch in amerikanische Gefangenschaft, aus der er im Februar 1946 wieder entlassen wurde.
Später Vater von drei Kindern, baute er sich eine neue Existenz als Inhaber einer Autovermietung auf.
Friedrich Bausch verstarb am 21.04.1971 in Bremen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unterfeldmeister ??? Fallschirmjägerabzeichen ???
Unteroffizier 01.04.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse ??.01.1942
Feldwebel 01.06.1943 Eisernes Kreuz I. Klasse ??.03.1942
Oberfeldwebel 01.04.1944 Nahkampfspange in Bronze ???
Leutnant 01.11.1944 Erdkampfabzeichen der Luftwaffe ???
Nahkampfspange in Silber ???
Deutsches Kreuz in Gold ??.??.1945 (05.10.1944)
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 12.03.1945

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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