792. Eichenlaubträger Martin Becker
Hauptmann, Nachtjäger

Deutsches Kreuz in Gold am 30.05.1944Eisernes Kreuz I. Klasse am 19.07.1940Eisernes Kreuz II. Klasse am 15.06.1940FlugzeugführerabzeichenEhrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg am 15.04.1944

Martin Becker wurde am 12.04.1916 in Wiesbaden geboren und erhielt nach 26 Nachtabschüssen am 20.04.1944 das Ritterkreuz, als Oberleutnant und Gruppen-TO der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 6. Becker schoss in der Nacht vom 20. auf den 21.12.1943 3 britische Bomber ab. Weiterhin fielen ihm in der Nacht vom 19. auf den 20.02.1944 weitere vier Bomber zum Opfer. In der Nacht vom 22. auf den 23.03.1944 erzielte er 6 weitere Abschüsse, sowie in der Nacht zum 31.03.1944 weitere 7. Bemerkenswert dabei ist, das Becker auf 39 Feindeinsätzen, 27 Feindberührungen hatte und dabei 26 bestätigte und einen unbestätigten Abschuss erzielte.
Nach 58 Nachtabschüssen erhielt Becker als Hauptmann und Kommandeur der IV. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 6, am 20.03.1945 das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Dabei hatte er in den Nächten zum 27.04. und 28.04.1944 jeweils drei Erfolge und in der Nacht zum 29.07.1945 vier Abschüsse errungen. Dem folgten drei am 26.08.1944, drei am 22.02.1945 und bemerkenswerte und einmalige 9 in der Nacht zum 15.03.1945. Dabei hatte sein Bordfunker Karl-Ludwig Johanssen 3 der Abschüsse mit seinem Heck-MG 131 erzielt. Am 17.03.1945 erzielte Becker seinen letzten Nachtabschuss.
Martin Becker hatte bei 127 Einsätzen 58 ausschließliche Nachtabschüsse erzielt und wurde am 23.03.1944 und am 31.03.1944 im Wehrmachtsbericht genannt. Ob seine Beförderungen ausschließlich Kriegsbeförderungen waren ist nicht eindeutig nachweisbar.

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