Ritterkreuzträger Ludwig Beckmann
Oberst der Reserve, Transportflieger

Deutsches Kreuz in Gold am 16.07.1942Eisernes Kreuz I. Klasse amEisernes Kreuz II. Klasse am Frontflugspange für Transportflieger in GoldReichssportabzeichen in gold

Eisernes Kreuz I. Klasse 1. Weltkrieg am Eisernes Kreuz II. Klasse 1. Weltkrieg am Flugzeugführerabzeichen 1. Weltkrieg am

Ludwig Beckmann wurde am 26.10.1895 in Dortmund-Wichlinghofen geboren. Er besuchte die Volksschule in Wellinghofen, sowie das Realgymnasium in Hörde. Dem schloss sich der Besuch der Präbarandenanstalt in Tecklenburg und des Lehrerseminars in Unna an. Mit Beginn des 1. Weltkrieges meldete er sich freiwillig zu den Bückeburger Jägern und steht im November 1914 an der Westfront im Einsatz. Im Herbst 1916 ist er Leutnant im Infanterie-Regiment 13, wo er die Minenwerfer-Abteilung führt, bis er sich 1917 zur Luftwaffe meldete.
Während des 1. Weltkrieges Jagdflieger in der Jasta 6, 48 und 56, schoss er insgesamt, zwischen dem 13.03.1918 und dem 05.09.1918, 8 Flugzeuge ab. Bei Kriegsende Leutnant war er mit beiden Eisernen Kreuzen ausgezeichnet worden.
In der Zwischenkriegszeit kommt Beckmann, nach der Lehrerprüfung in Lüdenscheid im Jahre 1920 an die Volksschule Wellinghofen. Später steigt er bis zum Rektor der Reindoldusschule in Dortmund auf und stand mit Beginn des 2. Weltkrieges als Fliegeroffizier der Reserve im Felde, nachdem er bereits seit Einführung der Wehrhoheit als Oberleutnant der Reserve Übungen bei der Luftwaffe besuchte. Beckmann trat zunächst der SA und später dem NS-Fliegerkorps bei.
Im Polenfeldzug im Einsatz wird er Lufttransportführer während des Feldzuges gegen Norwegen.
Beckmann wurde als Major der Reserve im Dezember 1941 Kommandeur der Kampfgruppe z.b.V. 500, die während des Einsatzes zur Versorgung des Kessels Demjansk im Zeitraum Januar 1942 bis April 1942 in Kampfgruppe z.b.V. Oels umbenannt wurde. Zuvor hatte man Einsätze im Mittelmeer und Afrika geflogen. Im Januar 1943 flog die Kampfgruppe Versorgungseinsätze nach Stalingrad und im Februar in den Raum Kaukasus-Krim. Das Deutsche Kreuz in Gold hatte er anlässlich des 4.000 Einsatzes seiner Kampfgruppe erhalten. Bei Aufbau der Kampfgruppe hatte sich Beckmann mit dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund getroffen, um ihn zur Übernahme der Patenschaft mit seiner Kampfgruppe zu bitten. Dieser sagte zu und so trug fortan die Kampfgruppe als Wappen den alten Dortmunder Reichsadler.
Am 14.03.1943 erhielt er als Oberstleutnant der Reserve (seit Mai 1942) und Kommandeur der Kampfgruppe z.b.V. 500 das Ritterkreuz als 20. Soldat der Transportfliegertruppe und als 21. Soldat aus Dortmund.
Später wird Beckmann als Oberstleutnant der Reserve zum Lufttransportführer Nord ernannt und zuletzt zum Oberst der Reserve befördert.
Ludwig Beckmann verstarb am 20.01.1965 in Osnabrück.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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