Ritterkreuzträger Friedrich Behre
Leutnant, Fallschirm-Panzer-Grenadiere

Eisernes Kreuz I. Klasse am Eisernes Kreuz II. Klasse am

Friedrich Behre wurde am 10.10.1913 in Deinsen, im Kreis Alfeld geboren und befand sich mit Meldung vom 26.08.1939 bei der Flughafen-Kommandantur Schönwalde in der Luftnachrichten-Stelle.
Mit Meldung vom 05.07.1940 gehörte Behre zur Kradschützen-Kompanie des Regiments "General Göring", wechselte dann, nach Meldung vom 28.05.1942, wieder nach Schönwalde, um sich gegen Dezember 1942 in der 5. Kompanie des Schützen-Regiments "Hermann Göring" zu befinden. Hier verwundet befindet er sich unter anderem im August und im November bei der Marsch-Kompanie des Reserve-Panzer-Grenadier-Bataillons 86.
Ab dem 01.10.1943 Leutnant, befindet er sich am 04.02.1945 als Kompanieführer bei der 2. Kompanie des Fallschirm-Panzer-Grenadier-Regiments "Hermann Göring" und trat am 01.03.1945 zur Luftwaffe über.
Mit der Division nahm Behre im März/April 1945 an den schweren Kämpfen im Raum Oppersdorf/Schlesien teil. Am 26.03.1945 traf der befehl zur Rücknahme der Front hinter den Biele-Abschnitt ein. Nachdem am 17.04.1945 der Gegner im bereich der 4. Panzer-Armee durchbrach, griff die Division südlich Görlitz den Gegner in der Flanke an und vernichtete dabei 65 Panzer. Für diesen Einsatz wurde Behre zum Ritterkreuz vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde am 14.04.1945 an die Adjutantur des Reichsmarschalls abgesendet. Diese sandte den Vorschlag am 18.04.1945 an die Adjutantur der Wehrmacht beim "Führer" weiter. Von dort ist der Vorschlag nicht wieder zurückgekommen und blieb bis Kriegsende unerledigt. Ein Funkspruch des Chefs des Luftwaffen-Personalamtes vom 12.05.1945, handschriftlich abgeändert in 09.05.1945, besagt eine Verleihung des Ritterkreuzes an Behre "mit dem heutigen Tage". Eine Verleihung
de jure ist somit fraglich.

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