Ritterkreuzträger Karl Berger
Oberleutnant der Reserve, Fallschirmjäger


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Karl Berger wurde am 31.10.1919 in Kolmar im Elsaß geboren und leistete vom 01.03.1939 bis zum 30.09.1939 seine Arbeitsdienstpflicht bei der RAD-Abteilung 4/289 in Oberelsbach/Rhön ab.
Am 05.10.1939 trat er der Flieger-Ersatz-Abteilung Neubiberg bei und kam dann in die Technische Kompanie 22/IV auf dem Fliegerhorst Weimar-Nohra. Von dort meldete er, seit dem 01.10.1940 Gefreiter, sich am 01.12.1940 freiwillig zur Fallschirmtruppe und kam zur Fallschirm-Schützen-Ausbildung nach Stendal, wo er am 25.03.1941 zum Unteroffiziers-Anwärter ernannt wurde.
Mit Ende der Ausbildung kommt Berger am 01.05.1941 zum Fallschirm-Ergänzungs-Bataillon 2 nach Faßberg/Unterlüß und wird dort am 01.09.1941 zum Oberjäger befördert.
Am 01.12.1941 versieht er seinen Dienst als IIb und Hauptfeldwebel-Diensttuender im Aufstellungsstab des Fallschirm-Jäger-Ergänzungs-Regiments 1 in Stendal. Dort wechselte er am 02.02.1942 in den Stab des IV. Bataillons und wurde am 01.06.1942 zum Feldwebel befördert. Dann nimmt er vom 13.07. bis zum 29.09.1942 am 12. Lehrgang für Kriegsoffiziers-Anwärter an der Luftkriegsschule in Berlin-Gatow teil.
Am 01.10.1942 wird er in das I. Bataillon des Ergänzungs-Regiment versetzt, aber gleichzeitig zum II. Bataillon des Fallschirm-Jäger-Regiments 1 kommandiert, mit dem er an den Kämpfen in Mittelrussland teilnimmt.
Am 29.01.1943 zum Fallschirm-Jäger-Regiment 4 im Raum Rshew versetzt, übernimmt er dort am 01.04.1943 den Posten eines Zugführers im III. Bataillon und wird am 01.03.1944 zum Leutnant der Reserve befördert. Während dieser Zeit kam er auf Sizilien und auf dem ital. Festland zum Einsatz.
Am 01.05.1944 wird Berger Zug- und Kompanie-Führer, sowie Adjutant im III. Bataillon des Fallschirm-Jäger-Regiments 15, nachdem die 1. Fallschirm-Jäger-Division zwei Bataillone an diese neue Aufstellung abgab. Das Regiment war das erste der 5. Fallschirm-Jäger-Division das einsatzbereit war.
An der Invasionsfront in der Normandie im Einsatz, unterstand das Regiment der 77. Infanterie-Division und eroberte am 06.07.1944 die Höhe 122 am Nordrand des Foret de Montcastre zurück. Nachdem diese erneut verloren gegangen war, drangen die Kompanie am 07.07. erneut in den Foret de Montcastre ein und eroberten die Höhen 122 und 121 erneut zurück. Das Regiment stellte mit der westlich des Foret de Montcastre vorgehenden 2. SS-Panzer-Division "Das Reich" bei Hospice die Verbindung her. Bei den anschließenden Waldkämpfen bis zum 11.07. zeichnete sich das gesamte Regiment besonders aus und wurde dafür am 29.07.1944 im Wehrmachtsbericht erwähnt.
Nach der Verlegung des Regiments am 18. und 19.07.1944 hinter den rechten Flügel der 17. SS-Panzer-Grenadier-Division "Götz von Berlichingen", der das Regiment unterstellt wurde, schlug man Leutnant der Reserve Berger zum Ritterkreuz vor, das ihm, als Führer der 10. Kompanie, am 07.02.1945 verliehen wurde. Kurze Zeit später erfolgte am 01.03.1945 die Beförderung zum Oberleutnant der Reserve.
Berger bestritt die weiteren Kämpfe an der Westfront bis in den Harz mit Ende des Krieges 1945.
Karl Berger verstarb am 22.01.2001 in München.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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