Ritterkreuzträger Emil Berner
Unteroffizier der Reserve, Flak-Artillerie


   

Emil Berner wurde am 04.12.1921 in Stetten im Kreis Konstanz am Bodensee geboren und trat am 04.02.1941 in die Flak-Ersatz-Abteilung 1 in Ludwigsburg ein. Dort absolvierte er bis zum Mai 1941 die Grundausbildung und wurde dann nach Fürth in Bayern versetzt, um für den afrikanischen Einsatz vorbereitet zu werden.
Am 22.06.1941 kam er zur 3. Batterie des Flak-Regiments 18 nach Nordafrika. Als Gefreiter der Reserve und Richtkanonier in dieser Batterie erhielt er am 10.06.1942 das Eiserne Kreuz I. Klasse und am 03.11.1942 das Ritterkreuz. Bereits bei den Kämpfen um Sidi Rzeg und Bir Hacheim im Jahre 1941 schoss Berner als Richtkanonier 16 feindliche Panzer ab. Bei den Kämpfen im Frühjahr 1942 vernichtete er vor Tobruk, Marsa-Matruk und El Alamein weitere 19 Panzer, sowie 200 Fahrzeuge verschiedenster Art, weiterhin Pak-Stellungen und MG-Nester. Vor El Alamein verhinderte er durch den Abschuss von 7 feindlichen Panzern einen gegnerischen Durchbruch und hielt etwa 1000 Gefangene in Schach. Für insgesamt 42 Panzerabschüsse erhielt er diese hohe Auszeichnung.
1943 wurde er als Unteroffizier der Reserve und Ausbilder für die 3. Feld-Flakartillerie-Schule 20 (Süd) in Anzio-Nettuno abgestellt. Im Juni 1944 erkrankte er schwer an Malaria und kam bis zum 23.04.1945 zum Ersatztruppenteil in Rosenheim und Augsburg. Von dort schlug er sich am 24.04.1945 zum Lazarett in Immenstadt im Allgäu durch und geriet dort in französische Gefangenschaft, aus der er am 08.05.1945 entlassen wurde.

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