Hans-Joachim Birkner wurde am 22.10.1921 in Schönwalde im Samland geboren und
kam im Sommer 1943 zum Jagdgeschwader 52 an die Ostfront, wo er als Feldwebel
der 9. Staffel zugeteilt wurde.
Am 30.08.1943 unternahm er seinen ersten Feindflug und errang seinen ersten
Luftsieg während seines 54. Einsatzes am 01.10.1943. Mit Ende 1943 hatte
er bereits 34 Luftsiege zu verzeichnen und schoss am 15.01.1944 zusammen 5
sowjetische P-39-Jäger ab, seinen 28. bis 32. Luftsieg. Im Monat April folgten
weitere 29, im Mai 17 und im Juni 14 Luftsiege. Am 24.06.1944 schoss er über
Rumänien seinen 92. Gegner ab.
Für seine 98 Luftsiege erhielt er als Fahnenjunker-Feldwebel und Flugzeugführer
in der 9. Staffel des Jagdgeschwaders 52, am 27.07.1944 das Ritterkreuz. Birkner
flog des öfteren als Rottenflieger von Günther Rall und Erich Hartmann und
errang die meisten seiner Erfolge mit ihnen.
Am 01.10.1944 wird Birkner, als Leutnant, zum Kapitän der 9. Staffel ernannt und
errang im gleichen Monat 18 weitere Luftsiege und damit am 14.10.1944 seinen
100. Abschuss.
Am 14.12.1944 wird Birkner bei einem Startunfall (Motorschaden) in Krakau mit
seiner Me 109 G-14, Werksnummer 510.531, tödlich verletzt. Bis dato hatte
Birkner insgesamt 117 Luftsiege auf 284 Einsätzen errungen, 112 der Siege errang
er in der Luft. Alle Luftsiege erfolgten an der Ostfront, dabei 15 über IL-2 "Sturmoviks".