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Ritterkreuzträger Ernst Blauensteiner
Oberst i.G., Fallschirmtruppe

Eisernes Kreuz I. Klasse am Eisernes Kreuz II. Klasse am

Ernst Blauensteiner wurde am 16.05.1911 in Wien-Hietzing geboren und trat am 16.09.1929 dem österr. Bundesheer bei, wo er der 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 4 zugeteilt wurde.. Zunächst besuchte er dort ab dem 16.09.1929 den Auswahlkursus in Wien 1929/30 und wurde dann am 16.10.1929 definitiv in das Bundesheer übernommen.
Vom 15.09.1930 an der Heeresschule im Jahrgang 1 der Offiziers-Akademie in Enns, besucht er ab dem 12.09.1932 die Infanterie-Fachschule und kommt daraufhin am 24.09.1933 als Zugskommandant in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 4.
Vom 28.08. bis 16.09.1933 erhält er eine Ausbildung in der Führung geländegängiger Kraftfahrzeuge bei der Kraftfahr-Kompanie Nr. 1 in Wien und ist vom 15.09.1934 bis zum 22.01.1935 1. Offizier der MG-Kompanie des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 3.
Am 05.11.1935 zum Beobachterkursus 1935/36 kommandiert und dienstzugeteilt zur LA III, wird Blauensteiner am 23.01.1935 Chef der 6. Kompanie im Infanterie-Regiment 3. Von dort kommt er am 03.06.1935 zur Gruppe "B" des Flieger-Regiments Nr. 1 in Wien und wird am 18.06.1937 zum Chef der Beobachter-Kompanie im Flieger-Regiment Nr. 1 in Wien ernannt.
Am 01.06.1938 bei den Sonstigen Offizieren zur Verfügung des Reichsluftfahrt-Ministeriums, kommt er mit Wirkung vom 09.06.1938 in die 1. (Fern) 24 nach Kassel , wo er eine Einweisung als Aufklärer-Beobachter und Staffelkapitän erhält, um so mit Wirkung vom 01.06.1939 den Posten des Kapitäns der 2. Staffel der Aufklärungsgruppe 22 zu übernehmen. Nach Einsätzen als Aufklärer über Norwegen und England, kommt er am 15.09.1940 in den Stab des X. Flieger-Korps und übernimmt am 17.06.1941 den Posten des Ia des Fliegerführers Nord, bzw. am 16.03.1942 der Luftflotte 5.
Am 01.07.1942 in den Generalstab der Luftwaffe übernommen, wechselt er am 25.09.1942 als Ia in das XIII. Flieger-Korps, das ab Januar 1944 als II. Fallschirm-Korps zum Erdeinsatz kam. Blauensteiner übernimmt dort am 26.02.1944 den Posten des Chefs des Stabes und nimmt so auch an den Kämpfen des Korps im August 1944 im Raum Falaise teil. Dort war die Masse der 7. Armee eingeschlossen worden, woraufhin der Oberbefehlshaber General der Waffen-SS Paul Hausser den Ausbruch befahl. Der Kommandierende General des II. Fallschirm-Korps, General der Fallschirmtruppe Eigen Meindl, improvisierte den Ausbruch, ohne schwere Waffen, in zwei Stosskeilen. Der Führer der südlichen Ausbruchsgruppe war Oberstleutnant i.G. Ernst Blauensteiner. Im Zuge des Ausbruchs gelang es, wider erwarten beider Seiten, mehr als 90.000 Mann aus dem Kessel zu führen. Blauensteiner und der Führer des zweiten Ausbruchskeils, Major Stephani, der bei diesen Kämpfen fiel, wurden durch Meindl beide zum Ritterkreuz eingereicht, das dieser am 29.10.1944 als Oberstleutnant i.G. und Chef des Generalstabes des II. Fallschirm-Korps erhielt. Auch in den folgenden Kämpfen bewies Blauensteiner stets Tapferkeit und Führungskunst.
Ernst Blauensteiner verstarb am 18.08.1995 in Wien.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 15.09.1930   Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz

29.10.1944

Korporal 16.09.1931 Eisernes Kreuz II. Klasse 12.04.1940
Zugführer 16.09.1932   Eisernes Kreuz I. Klasse 27.06.1940
Wachtmeister 04.04.1933   Österr. Flugzeugführer-Abzeichen 01.07.1937
Fähnrich 24.09.1933   Österr. Beobachter-Abzeichen 03.06.1935
Leutnant 02.01.1934   Österr. Heereskraftfahrlehrer-Abzeichen 27.07.1937
Oberleutnant 30.12.1937   Deutsches Kreuz in Gold 05.09.1944
Oberleutnant 01.06.1938 -5850- erh. RDA v. 01.10.1935 (81)   Beobachter-Abzeichen 28.09.1938
Hauptmann 01.04.1939   Gemeinsames Flugzeugführer- und Beobachter-Abzeichen 11.12.1939
Major 01.04.1942 (RDA v. 01.04.1942 (54))   Finnisches Freiheitskreuz III. Klasse 23.08.1942
Major i.G. 01.07.1942   Fallschirmschützenschein Nr. 17/44 01.02.1944
Oberleutnant i.G. 20.04.1943 -626/A- m. Wirk. v. 01.04.1943 (RDA v. 01.10.1943 (9))   Fallschirmschützen-Abzeichen 06.02.1944
Oberst i.G: 25.02.1945 - 272- m. Wirk. v. 01.04.1945 (RDA v. 01.04.1945 (42))   Erdkampf-Abzeichen der Luftwaffe 21.08.1944

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