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Ritterkreuzträger Karl "Charly" Bleckl
Hauptmann, Sturzkampfflieger

Eisernes Kreuz I. Klasse am Eisernes Kreuz II. Klasse am

Karl Bleckl wurde am 26.09.1919 in Wien geboren und trat am 15.03.1938 der Luftwaffe bei. Zunächst an die Luftkriegsschule Dresden kommandiert, erhielt er seine fliegerische Ausbildung in Neuruppin und bei der Kampfflieger-Schule Linz-Hörsching.
ALs Leutnant und Technischer Offizier kommt er am 02.06.1940 zur Ergänzungs-Kampfgruppe 3 und am 08.08.1940 als Staffelführer zu einer Kampffliegereinheit, die dem Kommandierenden Admiral Frankreich zur Unterstützung der Kriegsmarine unterstellt wurde. Bleckl wurde dort als Transport- und Reisemaschinenpilot eingesetzt und fungierte so auch als Pilot des BdU Dönitz.
Nachdem sich Bleckl am 08.10.1940 zur Sturzkampffliegerei meldete, kam er über die Stukaschule 1 am 21.02.1941 zur Ergänzungsstaffel des Sturzkampfgeschwaders 1 und flog vom 13.05.1941 bis zum 01.04.1943 zahlreiche Kampfeinsätze über dem Mittelmeer und an der Ostfront mit der III. Gruppe des Geschwaders.
Am 01.10.1941 zum Oberleutnant befördert und im Frühjahr 1942 zum Kapitän der 7. Staffel ernannt, wird er am 03.11.1942, als Oberleutnant und Kapitän der 7. Staffel, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Bis zur Verleihung dieser Auszeichnung hatte Bleckl 48 Panzer abgeschossen, 9 Brücken und zahlreiches anderes Kriegsmaterial zerstört.
Nach dem Wechsel in die Panzer-Erprobungs-Staffel nach Rechlin, vom 01.04. bis zum 01.06.1943, kommt er als Kapitän einer Staffel zum Sturzkampfgeschwader 101, dem späteren Schlachtgeschwader 101. Dort später zum Hauptmann befördert, wechselt Bleckl am 30.09.1944 als Kapitän einer Staffel und später als Gruppenkommandeur zum Schlachtgeschwader 4, mit dem er unter anderem an der Ardennenoffensive und an den Endkämpfen in Ostdeutschland teilnahm. Dort wird er am 08.02.1945 schwer verwundet und in ein Lazarett gebracht, wo er in amerikanische Gefangenschaft geriet, aus der er im Januar 1946 entlassen wurde.
Er trat dann 1956 der österr. Bundesluftwaffe bei und übernahm dort zunächst die Jagdbomber-Schulstaffel in Graz und arbeitete nebenbei als Testpilot für ausländische Kampfflugzeuge. Später zum Oberstleutnant befördert und zum Kommandant des Jagdbombergeschwaders 1 in Linz-Hörsching ernannt. Danach zum Kommandanten des Flugsicherheits-Kommandos ernannt, beendete er seine Karriere 1979 als Oberst.
Auf insgesamt etwa 950 Feindflügen, davon 200 mit der Fw 190 als Schlachtflieger, wurde er mehrmals abgeschossen und sprang viermal mit dem Fallschirm ab.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant ???   Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz

03.11.1942

Oberleutnant 01.10.1941 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Hauptmann ???   Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Major (ÖBH ???   Flugzeugführer-Abzeichen ???
Oberstleutnant (ÖBH) ???   Frontflugspange in Gold ???
Oberst (ÖBH) ???   Deutsches Kreuz in Gold 04.02.1942

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