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Ritterkreuzträger Erich Bloedorn
Oberstleutnant, Kampfflieger

Eisernes Kreuz I. Klasse am Eisernes Kreuz II. Klasse am

Erich Bloedorn wurde am 06.07.1902 in Mühlhausen in Thüringen geboren und nahm nach seiner schulischen Ausbildung ein Studium auf, das er im Sommer 1924 aufgab und stattdessen der Reichwehr in Allenstein beitrat, wo er 1928 zum Leutnant im Infanterie-Regiment 2 in der Festungsstadt Lötzen befördert wurde. Zuvor gehörte Bloedorn während seiner Zeit als Student dem Corps Masovia Königsberg zu Potsdam, einer schlagenden Verbindung an, wo Bloedorn seine Künste als vorzüglicher Fechter bewies. Zwölf seiner 25 Mensuren waren Säbelpartien. In München wurde ihm als inaktivem Masuren 1923 vom VDSt eine Säbelchargenforderung angetragen. An drei aufeinander folgenden Tagen stach er die drei Gegner ab. Bloedorn war als Corpsstudent und Soldat ein Draufgänger und ein Mann des schnellen und entschiedenen Entschlusses. So gewann er eine Wette, mit dem Motorrad in zehn Tagen von Allenstein über München nach Istanbul zu kommen. Dort ehrte ihn die Deutsche Botschaft mit einem Empfang.
Im Jahre 1930 schied Bloedorn aus der Reichswehr aus und diente fortan im Stab Stab von Generaloberst a. D. Hans v. Seeckt, der in Nanking und Shanghai Tsiang Kaischek beriet. Nach einigen Sonderverwendungen, u.a. in der Türkei, kam Bloedorn 1936 als Hauptmann der Luftwaffe nach Berlin. Dort nimmt er im Rahmen des Kampfgeschwaders 4 "General Wever" am Polen- und West-Feldzug teil, wo er als Hauptmann bis zum 18.06.1940 als Chef der 7. Staffel eingesetzt wird. Danach zum Kommandeur der III. Gruppe ernannt, erhält er für seine erfolgreichen Einsätze am 13.10.1940 als Major und Kommandeur der III. Gruppe des KG 4 "General Wever" das Ritterkreuz.
Mitte Oktober scheidet die III. Gruppe dann aus dem Verband des KG 4 aus und wird in das KG 30 integriert, dessen Posten des Kommodore Erich Bloedorn übernimmt. Sein Ju 88-Geschwader in Leuwaarden und später in Banak bei Kirkenes stationiert, beteiligte sich am Luftkrieg über England Seekrieg im Nordmeer und bei Angriffen auf Russland. Inzwischen zum Oberstleutnant befördert, gibt er das Kommando über das Geschwader im Mai 1943 ab und kommt zunächst in Afrika zum Einsatz. Von dort wechselt er dann in den Stab von Generalfeldmarschall Kesselring und erlebt dort 1944 den Zusammenbruch der rumänischen Armee und den Umsturz in Bukarest. Bei Kriegsende war er im Stab Kesselrings und schuf sich nach dem Krieg in Ansbach eine neue berufliche Existenz im wissenschaftlichen Verlagswesen.
Erich Bloedorn verstarb am 30.11.1975 in Ansbach.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 1928   Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz

13.10.1940

Oberleutnant ??? Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Hauptmann ???   Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Major ???   Flugzeugführer-Abzeichen ???
Oberstleutnant ???   Deutsches Kreuz in Gold 02.09.1942
      Frontflugspange für Kampfflieger in Gold ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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