Albert Bock wurde am 14.12.1911 in Flensburg geboren und trat 1930 als
Freiwilliger dem Infanterie-Regiment 6 in Flensburg bei. Nach dem Wechsel zur
Luftwaffe wird er dort 1934 zum Unteroffizier befördert und nimmt am Polen- und
Frankreich-Feldzug teil., Danach Teilnehmer der Luftschlacht über England und
danach über dem Balkan und über Kreta im Einsatz, beginnt auch für ihn der Kampf
an der Ostfront. Dort als Stabsfeldwebel und Beobachter im Stab des
Sturzkampfgeschwaders 2 "Immelmann" im Einsatz, wird er als solcher am
04.09.1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Weiterhin wegen Tapferkeit vor dem Feind zum Offizier ernannt, gerät er als
Major, über Minsk abgeschossen, 1944 in sowjetische Gefangenschaft aus der er
1950 entlassen wird. Bock muss nach seiner Auszeichnung zum Ritterkreuz in die
Aufklärungs-Fliegerei gewechselt sein.
Bock trat nach dem krieg der Bundeswehr bei und stieg dort bis zum Major (Bw)
auf.
Albert Bock verstarb am 21.12.1964 in Flensburg.