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Ritterkreuzträger Adolf Borchers
Major, Jagdflieger

Adolf Borchers wurde am 10.02.1913 in Wendhausen bei Lüneburg geboren und nahm als Unteroffizier, freiwillig, ab Herbst 1938 an den Einsätzen der Jagdgruppe 88 der Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg teil. Wieder zurück in der Heimat kommt Borchers zur 2. Staffel des Jagdgeschwaders 77, der späteren 11. Staffel des Jagdgeschwaders 51 und nahm so am Polen- und West-Feldzug teil. Es folgten Einsätze über England, wo er insgesamt 5 Luftsiege erringen konnte.
Ab dem 22.06.1941 an der Ostfront eingesetzt, erhöhte er sein Abschusskonto bis Ende 1941 auf 23. Noch vor Beginn des Unternehmens Barbarossa, flog Borchers als Rottenflieger des Kommandeurs Friedrich Beckhs. Beckh war Generalstabsoffizier und taktisch bestens versiert. Doch praktisch bedurfte es ihm erfahrenen Begleitschutzes.
Nach der Beförderung zum Leutnant, übernimmt Borchers am 08.10.1942 den Posten des Kapitäns der 11. Staffel des Jagdgeschwaders 51 "Mölders". Als solcher erzielte er am 07.05.1943 seinen 78. Luftsieg, wofür er am 22.11.1943, als Hauptmann und Kapitän der 11. Staffel, das Ritterkreuz erhielt. Im gleichen Jahr hatte er die bekannte Skiläuferin und Olympiasiegerin Christel Cranz geheiratet. Sein Rottenflieger war damals Heinz Marquardt, der später, am 18.11.1944 selbst das Ritterkreuz erhielt.
Am 11.06.1944 übernahm Borchers das Kommando über die I. Gruppe des Jagdgeschwaders 52, wo er mit seinem 118. Luftsieg am 02.09.1944 den insgesamt 10.000 Luftsieg des Geschwaders errang. Am 01.02.1945 als Kommandeur zur III. Gruppe des Geschwaders gewechselt, gerät er bei Kriegsende in amerikanische Gefangenschaft, aus der wird er jedoch wie alle seine Geschwaderkameraden an die Sowjetunion ausgeliefert, die ihn erst im Jahre 1950 in die Heimat entlässt. Bei Kriegsende schoss Borchers auf über 800 Feindflügen insgesamt 132 Gegner vom Himmel, davon 5 im Westen.
Nahm dem Krieg bauten sich die Borchers eine Skischule auf, die sie bis 1987 führten.
Sein Bruder Hermann Borchers, erhielt am 16.10.1944, als SS-Hauptsturmführer und Führer des I. Bataillons des SS-Panzergrenadier-Regiments 19, ebenfalls das Ritterkreuz. Ein weiterer Bruder, Walter, erhielt am 29.10.1944, als Major und Kommandeur der III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 5 das Ritterkreuz. Er fiel kurz vor Kriegsende in Thüringen.
Adolf Borchers verstarb am 09.02.1996 in Steibis-Oberstaufen im Allgäu.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier ??? Flugzeugführerabzeichen

???

Leutnant ???   Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Oberleutnant ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Hauptmann ???   Frontflugspange für Jagdflieger in Bronze ???
Major ???   Ehrenpokal 13.10.1941
      Deutsches Kreuz in Gold 15.10.1942
      Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 22.11.1943

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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