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Ritterkreuzträger Eberhard von Boremski
Hauptmann, Jagdflieger

Eberhard von Boremski wurde am 24.09.1914 in Conow bei Ludwigslust geboren, meldete sich zur Luftwaffe und gehörte mit Kriegsbeginn am 01.09.1939 zur II. Gruppe des Jagdgeschwaders 77. Von dort aus wechselte er am 01.03.1940, als Unteroffizier, in die 7. Staffel, bzw. später in die 9. Staffel des Jagdgeschwaders 3 "Udet", wo er am 13.06.1940 seine beiden ersten Luftsiege, über zwei Potez-63, errang.
Bis zum Beginn  des Russland-Feldzuges konnte er insgesamt über 120 Feindflüge, insbesondere gegen England, und 4 Abschusserfolge nachweisen. Über der Sowjetunion bewies er schon früh seine Fähigkeiten als Jagdflieger und erhielt somit am 03.05.1942, als Oberfeldwebel und Flugzeugführer in der 9. Staffel des Jagdgeschwaders 3 "Udet", für seine bis dahin 43 Abschusserfolge, das Ritterkreuz. Am 21.05.1942 folgte der 50. Abschuss und nach dem 72. bis 74. Abschuss die Kommandierung auf einen Offiziers-Lehrgang, flog dann als Jagdlehrer bei der Ergänzungs-Gruppe Süd und übernahm nach seiner Rückkehr zum Geschwader Ende 1942 die Führung der 7. Staffel.
Ab März 1943 führte er zugleich das deutsch-rumänische Jagdkommando und errang am 25.04.1943 den 88. Luftsieg. Nach einer schweren Verwundung aufgrund des Absturzes mit seiner Maschine durch Motorschaden, kommt er zunächst in ein Lazarett und wird dann ab dem 07.08.1943 als Jagdlehrer bei der Ergänzungs-Gruppe Ost eingesetzt.
Am 25.02.1944 übernimmt er die 12. Staffel des Jagdgeschwaders 3 "Udet" in der Reichsverteidigung, wo er am 11.04.1944, beim Sammeln in der Luft, mit einer anderen Me 109 zusammenstieß. Erneut schwer verwundet und wieder genesen, wird er als Führer einer Staffel der Ergänzungsgruppe Süd verwendet, wo er bis zum Kriegsende im Einsatz steht. Die Ergänzungs-Gruppe Süd wird später in die III./EJG 1 umbenannt und an der Ostfront gegen die sowjetische Luftwaffe eingesetzt, wo von Boremski erneut seine Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte und weitere 16 Flugzeuge abschoß.
Nach der deutschen Kapitulation wurde er durch die US-Truppen in der Tschechoslowakei an die sowjetischen Streitkräfte ausgeliefert, was für ihn mehrjährige Gefangenschaft bedeutete. Von Boremski hatte bis dahin auf 630 Feindflügen insgesamt 104 Luftsiege erreicht, davon 4 im Westen.
Wieder in der Heimat, verunglückte Eberhard von Boremski am 16.12.1963 in Hamburg-Altona tödlich.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Unteroffizier ??? Flugzeugführerabzeichen

???

Feldwebel ???   Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Oberfeldwebel ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Leutnant ???   Frontflugspange für Jagdflieger ???
Oberleutnant ???   Deutsches Kreuz in Gold 12.07.1943
Hauptmann ???   Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 03.05.1942

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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