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114. Eichenlaubträger Kurt Brändle
Major, Jagdflieger

Kurt Brändle wurde am 19.01.1912 in Ludwigsburg in Württemberg als Sohn der Eheleute Martin und Mina Brändle geboren. Er bestand im Jahre 1937 seine Meisterprüfung im Flugzeugbau und wurde anschließend zum Jagdflieger und Reserveoffizier ausgebildet. Zur Familie gehörten weiterhin die beiden Töchter Helene und Gertrud.
Mit Beginn des Krieges gehörte er der 4. Staffel des Jagdgeschwaders 53 an und erzielte während des West-Feldzuges seine beiden ersten Abschüsse. Nach einem Zusammenstoß mit einer Do 17 beim Start am 26.05.1940 verwundet, kehrte er nach seiner Genesung zur Staffel zurück und übernahm anschließend ab dem 26.08.1940 die Führung der 5. Staffel, überwiegend bei den Luftkämpfen über England, wobei es ihm gelang 10 weitere, britische, Flugzeuge abzuschießen.
Im Sommer an die Ostfront verlegt, schoss er dort 16 weitere Flugzeuge ab. Dann in den Mittelmeerraum verlegt, um an die Niederkämpfung der Insel Malta eingesetzt zu werden, erhöht er sein Abschußkonto um weitere 2 Flugzeuge.
Als er am 15.,94,1942 als Kommandeur der II. Gruppe des JG 3 an die Ostfront zurückkehrte, konnte er bereits 30 Luftsiege für sich verbuchen.
Nach 49 Abschüssen und 490 Fronteinsätzen wird er zum Ritterkreuz eingereicht, das er am 01.07.1942, als Hauptmann und Kommandeur der II. Gruppe des JG 3 "Udet", verliehen bekommt. Zum Zeitpunkt der Verleihung hatte er sein Abschusskonto bereits auf 60 Flugzeuge erhöht.
Am 26.07.1942 folgte der 72. bis 77. Abschuss und am 23.08.1942 der 100. bis 102. Für das Erreichen der 100 Abschüsse, insbesondere nach Luftkämpfen über Sewastopol, erhielt Brändle am 27.08.1942 das 114. Eichenlaub und einen mehrwöchigen Urlaub. Bereits Mitte September kehrt er an die Front zurück und nimmt an den weiteren Kampfeinsätzen teil. Dort nimmt er ab November 1942 an den Luftkämpfen über Stalingrad teil.
Am 11.11.1942 meldete er den 110. Abschuss, am 01.02.1943 den 123. bis 125. und am 31.05.1943 den 144. Abschuss. Während der letzten großen deutschen Offensive im Raum Kursk, erhöhte Brändle sein Konto am 05.07.1943 auf 151 abgeschossene Gegner.
Als die Gruppe Anfang August 1943 in den West verlegte, verließ Brändle die Ostfront mit insgesamt 169 Luftsiegen. Im Westen erringt er 11 weitere Luftsiege.
Am 03.11.1943 wird er bei der Abwehr mittlerer amerikanischer Bomber, nachdem er bereits zwei P-47 "Thunderbolt" abgeschossen hatte, von gegnerischen Jägern westlich Amsterdam angegriffen und über der See mit seiner Me 109 G tödlich abgeschossen. Sein Leichnam wurde später angeschwemmt. Es ist davon auszugehen, daß Jagdflugzeuge des Kanad. Fighter Wings, kommandiert von  Wing Commander Lloyd Vernon Chadburn, für den Abschuss Brändles verantwortlich ist.
Kurt Brändle schoss auf über 700 Feindflügen, insgesamt 180 Gegner ab, davon 25 im Westen.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant der Reserve 01.06.1938 Flugzeugführerabzeichen

???

Oberleutnant ???   Frontflugspange in Bronze ???
Hauptmann ???   Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Major ???   Eisernes Kreuz I. Klasse ???
      Frontflugspange in Silber ???
      Frontflugspange in Gold ???
      Deutsches Kreuz in Gold 09.03.1942
      Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 01.07.1942
    Eichenlaub zum Ritterkreuz 27.08.1942

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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