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Ritterkreuzträger Rudolf Braun
Hauptmann, Schlachtflieger

Rudolf Braun wurde am 30.08.1913 in Brannenburg bei Rosenheim geboren und avancierte später zu einem der dienstältesten und bekanntesten Stukaflieger.
Braun kam am 01.09.1934 an die Deutsche Verkehrs-Fliegerschule nach Schleißheim und besuchte anschließend die Schulen in Celle und Hildesheim.
Am 17.04.1936 wechselt er zur 4. Staffel des Kampfgeschwaders "Immelmann" nach Schwerin.
Vom 01.04. bis zum 01.05.1937 befindet er sich in der I. Gruppe des Kampfgeschwaders 162 und anschließend bis zum 31.03.1938 in der I. Gruppe des Sturzkampfgeschwaders 167, die im April 1938 in I. Gruppe des Sturzkampfgeschwaders 168 umbenannt und nach Graz verlegt wurde. Ab dem 01.09.1938 machte er  mit dieser als "Grazer Gruppe" benannten Einheit mit. Am 15.08.1939 ist er dabei, als ein Probeangriff der 1. Staffel auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer in der Saganer Heide geflogen wird. Aufgrund Bodennebels stürzen dabei 13 Flugzeugbesatzungen tödlich ab. Mit der 1. Staffel steht er in Polen und Frankreich im Einsatz, bis die Staffel am 05.07.1940 in 1. Staffel des Sturzkampfgeschwaders 3 umbenannt wird. Es folgen dann Einsätze am Kanal und über England, sowie auf dem Balkan, über Kreta und über dem Mittelmeer. Dabei zeichnet er sich immer wieder besonders aus und wird dafür am 14.06.1941, als Leutnant und Staffelführer der 1. Staffel des Sturkampfgeschwaders 3, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 11.11.1941 wird er zum Kapitän der 1. Staffel in Nordafrika ernannt, wobei er am 25.04.1942 beim Einsatz über Tobruk von Kittyhawks und Tomahawks der 2. südafrikanischen und 4. SAA Jagdstaffel abgeschossen wird. Mit seinem toten Bordfunker führt er schwer verwundet eine Notlandung bei Tmimi durch und kommt bis zum 03.08.1943 in ein Lazarett.
Vom 06.08.1943 bis zum 01.01.1944 steht er als Kapitän der 3. Staffel des Sturkampfgeschwaders 151 im Bandeneinsatz an der italienisch-kroatischen Grenze im Einsatz. Von Januar 1944 bis Januar 1945 ist er Kommandeur des Sturkampfgeschwaders 102 an der Stuka-Schule Deutsch-Brod, bis er ab Februar 1945 als Gruppenkommandeur im Schlachtgeschwader 3 an der Ostfront zum Einsatz kommt.
Rudolf Braun verstarb am 04.04.1990 in Augsburg.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant ??? Eisernes Kreuz II. Klasse

???

Oberleutnant ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Hauptmann ???   Flugzeugführerabzeichen ???
      Frontflugspange in Bronze ???
      Frontflugspange in Silber ???
      Frontflugspange in Gold ???
      Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 14.06.1941
      Deutsches Kreuz in Gold 01.05.1942

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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