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Ritterkreuzträger Hans Briegel
Major der Reserve, Panzergrenadiere

Hans, stellenweise auch Johannes, Briegel wurde am 05.11.1906 in Buttenwiesen bei Wertingen geboren und trat am 07.04.1926 der 15. Kompanie des 19. (Bayr.) Infanterie-Regiments in Landshut bei. Von 1929 bis 1935 arbeitete er weiterhin als Skilehrer an den Heeresfachschulen Landshut, München und Augsburg. Daneben wurde er vom 28.11.1933 bis zum 21.10.1935 zur Fliegerhorst-Kommandantur Schleißheim versetzt und kommt anschließend zum Luftgau-Kommando nach Stuttgart.
Am 13.10.1936 wird er in die 5. Batterie des Flak-Regiments 25 in Ludwigshafen versetzt und scheidet dort am 31.05.1938 nach 12-jähriger Dienstzeit aus, um in den Zolldienst zu wechseln. Bis 1938 an der Luftwaffenfachschule Ludwigsburg, nimmt er vom 05.06. bis zum 29.07.1939 an einer Auswahl-Übung für Reserve-Offiziere in der 4. Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 23 in Kaufbeuren teil. Dort wechselt er dann in die 2. Kompanie.
Am 30.08.1939 zum Offizier gewählt, gehörte er vom 01.09. bis zum 15.11.1939 dem Zollgrenzschutz in der Westverteidigung an.
Mit dem 16.11.1939 kommt Briegel in die 4. Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 23 nach Döberitz-Elsgrund, übernimmt dort vom 01.12.1939 bis zum 27.02.1940 den Posten eines Kompanie-Offiziers und Zugführers, ist dann bis zum 26.05.1940 stellvertretender Kompanieführer und wird schließlich vom 27.05.1940 bis zum 31.01.1941 zum Führer der 5. Kompanie ernannt.
Vom 26.06. bis zum 30.07.1940 besucht er dann den Kompanie-Führer-Lehrgang 2/40 beim Flieger-Ausbildungs-Regiment 63 in Eger und ist ab dem 01.02.1941 Führer der 2. Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 41 in Frankfurt/Oder. Dort erfolgte dann mit Meldung vom 15.08.1941 die Versetzung in die Schützen-Kompanie des Flieger-Ausbildungs-Regiments 10 nach Neukuhren, bis er am 18.08.1941 zum Kompanie-Offizier des Flieger-Anwärter-Bataillons "Monte Rosa" in Stettin, unter dem Kommandeur Gneomar von Natzmer, ernannt wurde.
Ab dem 16.12.1941 dann im Flieger-Ausbildungs-Regiment 11 in Schönwalde, wird Briegel am 01.01.1942 als Kompaniechef an die Flugzeugführerschule A/B 125 kommandiert.
Ab dem 15.02.1942 nimmt er an der Kampfschule der Luftwaffe in Groß-Born an einem infanteristischen Lehrgang teil und kommt am 01.05.1942 an die Flugzeugführerschule (C) 2 nach Neuruppin. Bereit ab dem 21.05.1942 ist er dann jedoch Kompaniechef beim Flieger-Ausbildungs-Regiment 11 in Schönwalde, wo er ab dem 01.07.1942 in die Flieger-Reserve versetzt wird.
Am 19.09.1942 zum XIII. Flieger-Korps versetzt, übernimmt briegel am 25.09.1942 das Kommando über das I. Bataillon der Luftwaffen-Feld-Division 3. Mit dieser kommt er dabei ab November im Raum Newel an der Ostfront zum Einsatz. Kurz darauf, mit Wirkung vom 12.01.1944, in das Feld-Ersatz-Bataillon der Luftwaffe 1 nach Gütersloh versetzt und übernimmt dort die Führung des Bataillons.
Am 15.02.1944 übernimmt Briegel das Kommando über das Feld-Ersatz-Bataillon 2 "Hermann Göring" und ist ab dem 15.06.1944 Kommandeur des III. Bataillons des Fallschirm-Panzergrenadier-Regiments 2 "Hermann Göring". Am 15.10.1944 wechselt er in gleicher Dienststellung in das I. Bataillon und übernimmt kurze Zeit später die Führung des Regiments.
Mit der Division im Raum Warschau im Einsatz, zeichnet sich Briegel bei der Beseitigung eines sowjetischen Brückenkopfes zwischen Eisenbahndamm und Straßendamm besonders aus. Anschließend folgten die schweren Waldkämpfe im Warka-Brückenkopf. Der örtliche Erfolg führte dazu, das es dem Gegner verwehrt wurde einen operativen Durchbruch auf Radom zu erreichen. Briegel erhielt dafür als Major der Reserve und Führer des Fallschirm-Panzergrenadier-Regiments 2 "Hermann Göring" am 14.01.1945 das Ritterkreuz.
Sein weiterer Werdegang ist nciht bekannt.
Hans Briegel verstarb am 23.07.1988 in Ebenhausen bei Zell.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Oberschütze 07.04.1928 Eisernes Kreuz II. Klasse 25.12.1942
Gefreiter 01.05.1930 Erdkampfabzeichen der Luftwaffe 18.03.1943
Unteroffiziers-Anwärter 10.05.1930 ernannt Eisernes Kreuz I. Klasse 14.09.1943
Obergefreiter 01.04.1932 Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
Unteroffizier 01.06.1932 Verwundetenabzeichen in Silber ???
Unterfeldwebel 01.06.1934 Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 14.01.1945
Feldwebel 01.01.1935  
Hauptfeldwebel 01.02.1935 ernannt  
Reserve-Offizier-Anwärter 01.08.1937 ernannt  
Leutnant ???  
Oberleutnant der Reserve 08.02.1940 -119/B- m. Wirk. v. 01.12.1939 (RDA v. 01.12.1939)  
Hauptmann der Reserve 01.08.1942 -364/D-  

Major der Reserve 01.10.1944 -750/D2-    

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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