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Ritterkreuzträger Herbert Brönnle
Leutnant, Jagdflieger

30.03.194227.06.194002.06.1940

Herbert Brönnle wurde am 25.12.1920 in München-Passing geboren und kam nach seiner fliegerischen Ausbildung am 01.09.1940 in die 2. Staffel des Jagdgeschwaders 54. Seinen ersten Luftsieg erringt er am 23.06.1941 an der Ostfront, als er im Kampf gegen einen sowjetischen SB-2-Zweimot-Bomber siegreich blieb.
Am 06.07.1941 gelingt es ihm insgesamt drei Flugzeuge abzuschießen und verbuchte am 12.08.1941 seinen 10. Abschuss. Fünf Tage später hatte seine Me 109 einen Maschinenschaden, womit Brönnle 20 Kilometer hinter der Front auf gegnerischem Boden bei Tschertskowad notlanden musste. Er entging erfolgreich der Gefangennahme und erreichte wohlbehalten die eigenen Linien.
Am 03.02.1942 erringt er den 20. Abschusserfolg über einen I-16-Jäger. Der Pilot dieser Maschine war der bisher erfolgreiche Leutnant Ivan Tschulkov, selbst Sieger über 9 gegnerische Flugzeuge. Außerdem teilte er sich zwei weitere Anschüsse deutscher Maschinen.
Am 14.05.1942 erreicht er den 30. Abschuss, wird aber durch Abwehrfeuer verwundet. Im Zusage der Ausheilung seiner Verwundung, muss er bis Dezember 1942 am Boden bleiben. Dennoch erreicht er am 24.01.1943 seinen 50. Erfolg über eine gegnerische Maschine. Dafür wird er am 14.03.1943 als Oberfeldwebel und Flugzeugführer in der 2. Staffel des Jagdgeschwaders 54 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Kurze Zeit später wird er in die 3. Staffel der Jagdgruppe Süd versetzt, wo er die Ausbildung der Nachwuchspiloten übernahm. Bereits am 19.05.1943 kehrt er zum Einsatz zurück und wird der 2. Staffel des Jagdgeschwaders 53, die auf Sizilien lag, zugeteilt. Brönnle schoss dort am 02.07.1943 einen US-B-24-Bomber als 58. Erfolg ab. Dies sollte sein letzter Luftsieg bleiben.
Am 04.07.1943 nimmt er den Luftkampf gegen britische Spitfire-Jäger auf, wobei er über Catania Treffer in seiner Me 109 G-6 "Schwarze 8" erhält. Er versuchte noch zu seiner Basis zu gelangen. Doch der Motor platze und die Maschine stürzte fast senkrecht nördlich des Lago Lentini ab. Möglicherweise wurde er Opfer des Neuseeländers Evan "Rosie" Mackie.
Auf 387 Frontflügen errang Brönnle 58 Luftsiege. 57 davon an der Ostfront und einen an der Südfront.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Gefreiter ??? Flugzeugführer-Abzeichen ???
Unteroffizier ??? Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Feldwebel ??? Frontflugspange für Jagdflieger in Bronze ???
Oberfeldwebel ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Leutnant Frontflugspange für Jagdflieger in Silber ???
  Ehrenpokal 07.10.1941
  Deutsches Kreuz in Gold 15.06.1942
  Frontflugspange für Jagdflieger in Gold ???
  Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 14.03.1943

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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