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Ritterkreuzträger Dipl.-Ing. Heinrich Burchard
General der Flak-Artillerie

Heinrich Burchard wurde am 05.10.1894 in Fulda geboren und trat als Fahnenjunker am 23.03.1914 in das Lothringische Fußartillerie-Regiment Nr. 16 ein.
Nach seiner Ausbildung wurde er Anfang August 1914 ins Reserve-Fußartillerie-Regiment 16 versetzt und von dort am 21.09.1915 als Leutnant ins Fußartillerie-Regiment Nr. 13.
Nach den Kämpfen an der Westfront wird er am 09.03.1918 Führer der 3. Batterie des Fußartillerie-Regiments 26 und am 11.02.1919 Führer der 7. Batterie des Fußartillerie-Regiments 16.
Am 01.04.1919 war er Regiments-Adjutant bzw. Adjutant der Abwicklungsstelle, danach folgte ein Posten beim Reichswehr-Artillerie-Regiment 16 und am 16.09.1920 die Versetzung ins 6.(Preuß.) Artillerie-Regiment. Nur knapp 20 Tage später wurde er Batterieoffizier im leichten Reichswehr-Artillerie-Regiment 7.
Mit Anfang des Jahres 1921 wurde er Batterie-Offizier im  6.(Preuß.) Artillerie-Regiment und wird am 17.09.1923 als Oberleutnant als Batterie-Offizier zur Fahr-Abteilung 6 versetzt. Dem folgt ab April 1924 eine Tätigkeit bei der 4. (Sächs.) Fahr-Abteilung.
Ab dem 09.09.1926 wird Burchard zum Besuch der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg kommandiert, währenddessen er am 17.03.1927 in das 6.(Preuß.) Artillerie-Regiment versetzt wird.
Am 30.12.1930 erhält Burchard als Hauptmann das Recht "Dipl.-Ing." zu tragen und wird ab dem 07.03.1931 ins Reichswehrministerium kommandiert.
Mit Wirkung vom 01.04.1932 wird er zur 3.Fahr-Abteilung nach Berlin-Lankwitz versetzt und wird dort Chef der 3. Eskadron.
Am 01.10.1932 kommt er als Rittmeister zur 6.Fahr-Abteilkung in Lankwitz und wird dort am 06.11.1932 Chef der 1. Eskadron.
Seit Mai ist er Rittmeister in der 3. (Preuß.) Fahr-Abteilung (mot.) und wird am 01.10.1934 Kommandeur der Fahr-Abteilung Wolfenbüttel, die später die I. Abteilung des Flak-Regiments 7 wird.
Mit Wirkung vom 31.03.1935 tritt er aus dem Heer aus und der Luftwaffe bei und wird am 01.10.1935 als Major  Kommandeur der I. Abteilung des Flak-Regiments 7 in Wolfenbüttel.
Im Jahre 1936 erhält er eine Generalstabsausbildung und wir im April 1937 an die Lufttechnische Akademie nach Berlin-Gatow versetzt, wo er am 01.02.1938 die Stele des 1. Generalstabs-Offizier beim Kommandostab besetzt und wird am 20.04.1938 in den Generalstab der Luftwaffe versetzt.
Am 01.07.1938 wird er als Chef des Stabes und zugleich Ia des Luftgaukommandos XII nach Wiesbaden versetzt. Am 01.09.1938 wird er dann in die Dienstaltersfolge der Fliegertruppe, unter Vorbehalt der Festsetzung der Ordnungsnummer, eingereiht.
Am 15.08.1940 kommt er als Oberst im Generalstab als Chef des Stabes zum Luftgaukommando nach Westfrankreich und wird am 03.12.1940 Kommandeur des Luftverteidigungskommandos 2 aus dem am 01.09.1941 die 2. Flak-Division entsteht.
Als Generalmajor wird er am 01.07.1941 Offizier z.b.V. beim Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe und wird dann am 24.07.1941 Führer des Luftverteidigungskommandos 7, dessen Kommandeur er am 01. August wird.
Einen Monat später wurde er  Kommandeur der 7. Flak-Division und am 21.02.1942 zur Einweisung  als Kommandeur des Luftgaustabes z.b.V. Afrika in den Dienstbereich des Oberbefehlshabers Süd versetzt. Dort wird er kurze Zeit später der Kommandeur des Luftgaustabes.
Seit dem 01.08.1942 Generalleutnant übernimmt er am 06.08.1942 das Kommando über die 19. Flak-Division und wird am 21.12.1942 erneut Offizier z.b.V., bevor er am 01.03.1943 das Kommando über die 7. Flak-Division erhält.
Bis zum 10.07.1944 behält er das Kommando über die Division und wird zum General der Flakartillerie z.b.V. beim Reichsminister Göring ernannt und wird gleichzeitig mit der Führung des Generals der Flakartillerie der Luftflotte Reich beauftragt.
Am 01.09.1944 erhielt er die Beförderung zum General der Flakartillerie.
Am 31.10.1944 erhielt er als Kommandeur der 7. Flak-Division das Ritterkreuz für die Luftverteidigung im Raum Aachen-Köln-Bonn-Bergisches Land mit Gefechtsstand in Köln.
Dipl.-Ing. Heinrich Burchard schied am 11.04.1945 durch Freitod bei Quassel im Kreis Hagenow in Mecklenburg aus dem Leben. Die Verleihung des Ritterkreuzes wurde allerdings bisher mit keinerlei Unterlagen bestätigt. In der Aufstellung der Ritterkreuzträger von Hr. Fellgiebel wird Burchard mit der Anmerkung daß zur Verleihung keinerlei Nachweise im Bundesarchiv vorliegen. Die damaligen entsprechenden nachweise erbrachten zum einen die Gemeinschaft der Jagdflieger bzw. Hr. Ernst Obermaier. Im Nachtragsband des "Fellgiebel" wurde Burchard komplett aus der Liste der Ritterkreuzträger entfernt. Auch im neuesten Standardwerk zu den Ritterkreuzträgern, dem "Scherzer" taucht der Name Burchard nicht mehr auf. Zum einen nicht in der Liste der regulären Ritterkreuzträger, zum anderen auch nicht in der Liste der "Ritterkreuzträger" ohne Nachweis. Da er jedoch zumindest in Verbindung mit einer Verleihung des Ritterkreuzes genannt wurde, findet Heinrich Burchard auch in dieser Liste seinen Platz. Allerdings wäre der Fall einer unbestätigten Ritterkreuzverleihung Ende Oktober 1944 höchst einzigartig und kaum vorstellbar.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fähnrich 01.03.1915 -I 1068- Ehrenkreuz für Frontkämpfer

???

Leutnant 18.04.1915 -I117- ohne Patent   Flak-Kampfabzeichen ???
Leutnant 26.05.1918 -I3108- erh. Patent v. 11.09.1913(Q2q)   Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Leutnant 01.07.1922 -490- erh. RDA v. 01.09.1913 (6) Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Oberleutnant 14.08.1922 -140- m. Wirk. v. 01.08.1922 (RDA v. 20.06.1918(141))   Deutsches Kreuz in Gold 23.02.1943
Hauptmann 01.01.1928 -10- (RDA (9))   Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 31.10.1944
Major 01.07.1934 -1800- (RDA (1))      
Oberstleutnant 18.01.1937 -363- m. Wirk. v. 01.01.1937 (RDA v. 01.01.1937(2))      
Oberst i.G. 01.02.1939 (RDA (2))      
Oberst i.G. 21.03.1940 erh. neues RDA v. 01.06.1938(6a)      
Generalmajor 14.11.1940 -262/A- m. Wirk. v. 01.11.1940 (außer der Reihe) (RDA v. 01.08.1940(9))      
Generalleutnant 01.08.1942 (RDA (6))      
General der Flak-Artillerie 01.09.1944 (RDA(3))      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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