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Ritterkreuzträger Dieter-Hans Clemm von Hohenberg
Major, Kampfflieger

Dieter-Hans Clemm von Hohenberg wurde am 27.09.1915 in Mannheim geboren und gehörte seit dem 04.04.1934 zunächst einem Reiter-Regiment an, bis er am 01.11.1935 zur Luftwaffe wechselte. Ein weiterer Angehöriger der Familie Clemm von Hohenberg war 1940 Militärattache in Athen.
Es folgte dann eine Ausbildung zum Flugzeugführer und Kampfflieger und nach der Beförderung zum Leutnant die Versetzung Ende 1936 zum Kampfgeschwader 154 "Boelcke". Kurze Zeit später wird er zum Adjutant des Kampfgeschwaders 254 ernannt, dem späteren Kampfgeschwader 55.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges befindet sich Clemm von Hohenberg als Oberleutnant in der Stabsstaffel des Kampfgeschwaders 55 und absolviert so erste Feindflüge über Polen und im Frühjahr 1940 im Westen. Am 13.05.1940 wird seine He 111 P-2 bei Charleville durch englische Jäger abgeschossen. Clemm von hohenberg und sein Bordschütze der Gefreite Oskar Männer geraten dabei in französische Kriegsgefangenschaft. Die weiteren Besatzungsmitglieder Beobachter Feldwebel Willi Wolter, der Bordfunker Unteroffizier Hans Strobl und der Bordmechaniker Obergefreiter Hans Bell kommen dabei allerdings ums Leben. Mit der Kapitulation Frankreichs kehren die beiden Überlebenden zu ihrem Geschwader zurück und flogen bis Mai 1941 weitere Tag- und Nachteinsätze gegen Erdziele in England.
Am 01.07.1942 übernimmt er den Posten des Kapitäns der 12. Staffel und bildete dabei Nachwuchsbesatzungen aus.
Nach der Beförderung zum Hauptmann übernimmt er die 3. Staffel und nimmt so an Einsätzen im Süden der Ostfront teil. U.a. kommt er dabei gegen Schiffsziele auf der Wolga, sowie gegen Nachschubzüge und Artilleriestellungen zum Einsatz. Auch bei der Versorgung des Kessels von Stalingrad wird Clemm von Hohenberg eingesetzt. Er fliegt dabei zahlreiche Versorgungseinsätze in den Kessel und fliegt Verwundete aus.
Am 01.02.1943 gibt er die Staffel allerdings ab und wechselt nun in eine Stabsposition, bis er Anfang Mai 1944 zum Kommandeur der II. (Kampfflieger) Gruppe im Lehr-Geschwader 1 in Italien  ernannt wird. Nach Beginn der Invasion in der Normandie verlegt auch diese Gruppe in diesen Raum und führt Einsätze gegen die Invasionstruppen durch.
Am 30.06.1944 führt Clemm von Hohenberg einen Verlegungsflug einer Ju 88 A-4 durch, wobei er bei Wiesbaden aus unerklärter Ursache tödlich abstürzt. Mit ihm starben auch der Beobachter Oberfähnrich Erich Kad, der Bordfunker Unteroffizier Hans Meier und der Bordschütze Unteroffizier Roman Drole ums Leben.
Clemm von Hohenberg wird posthum zum Major befördert und am 18.11.1944 als Hauptmann und Kommandeur der II. (K) Gruppe des Lehr-Geschwaders 1 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Bisher ist nicht bekannt wie viele Feindflüge er durchführte.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant ??? Flugzeugführerabzeichen ???
Oberleutnant ??? Dienstauszeichnung der Luftwaffe für 4 Jahre ???
Hauptmann ??? Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Major p.m. ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
  Verwundetenabzeichen in Schwarz ???
    Frontflugspange für Kampfflieger in Bronze ???
    Frontflugspange für Kampfflieger in Silber ???
    Frontflugspange für Kampfflieger in Gold ???
    Ehrenpokal 10.08.1942
    Deutsches Kreuz in Gold 03.10.1942
    Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 18.11.1944 p.m.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

                   

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