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Ritterkreuzträger Helmut Corts
Hauptmann, Flak-Artillerie

Helmut Corts wurde am 22.02.1920 in Osnabrück, als Sohn eines Postbeamten geboren und trat am 01.11.1937 als Fahnenjunker der I. Abteilung des Flak-Regiments 12 bei.
Als Fähnrich wird er am 01.02.1939 zum III. Lehrgang an die Luftkriegsschule Wildpark-Werder kommandiert und am 04.09.1939 als Leutnant zum Schieß-Lehrgang an die Flakartillerie-Schule I Rerik.
Am 11.10.1939 wird er Ordonnanz-Offizier beim Ia des II. Flak-Korps und wird am 29.10.1939 Adjutant in der I. Abteilung des Flak-Regiments 64 (mot.gl), wo er ab Dezember 1939 Batterie-Offizier in der 2. Batterie wurde.
Vom 12.12.1939 bis zum 17.12.1939 wird er zum Sport-Lehrgang des II. Flak-Korps kommandiert und nimmt dann ab dem 03.01.1940 am Gasschutz-Lehrgang an der Gasschutzschule in Kladow teil.
Im 2. Weltkrieg nimmt er am Feldzug in Frankreich teil und kämpft in Griechenland. In Frankreich erhält Corts als Leutnant und Zugführer der 2. Batterie des Flak-Regiments 64 (mot.gl.) am 20.06.1940 das Ritterkreuz für seine Abwehrleistung beim Kampf um den Brückenkopf Abbeville.
Am 14.08.1941 wird er an der Luftkriegsschule 6 in Bernau Aufsichts-Offizier und ab April 1942 Taktiklehrer.
Vom 26.11.1942 bis zum 16.12.1942 wird er in den Dienstbereich des Luftgau-Kommandos Westfrankreichs kommandiert. Am 25,01.1943 kommt er als Hauptmann in das Reichsluftfahrtministerium zur dortigen Inspektion 10 zur Einweisung.
Dem folgt vom 12.07.1943 der Cheflehrgang 322f an der Flakartillerie-Schule I Rerik und vom 26.07.1943 bis zum 21.08.1943 der Cheflehrgang 102c ebenfalls in Rerik.
Am 22.08.1943 wird er als Batteriechef in den Dienstbereich des Generalkommandos des I. Flak-Korps versetzt und wird dort Anfang Oktober Batterie-Chef der 3. Batterie des Flak-Regiments 64 (mot.gl.). In dieser Dienststellung erleidet er am 20.01.1944 seine 3. Verwundung. Daraufhin wird er nach seiner Genesung am 01.Mai 1944 Verbindungsoffizier für Pak und Flak im Stab der 1. ungarischen Armee.
Am 01.September wurde er stellvertretender Führer der I. Abteilung im Flak-Regiment 33 und am Anfang November Chef der 3. Batterie im Flak-Regiment 38. Hier erleidet er am 13.01.1945 seine 4. Verwundung.
Am 10.05.1945 gerät er bei Komotau im Sudetenland in russische Kriegsgefangenschaft aus der er sich am 13.05.1945 befreite.
Im Jahre 1951 tritt er dem Bundesgrenzschutz bei und wird dort Hundertschaftsführer in verschiedenen Stäben, bevor er am 01.07.1956 der Bundeswehr beitritt und G2 und Abteilungsleiter im Stab der 1. Grenadier-Division wird.
Am 01.04.1957 nimmt er an einem Lehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr teil und wird am 01.10. Generalstabs-Offizier im Kommando der Territorialen Verteidigung.
Genau 3 Jahre später wurde er als Oberstleutnant i.G. Referent in der Militär-Abteilung der Deutschen Vertretung in der Nato in Paris. und dann am 01.10.1963 Stabs-Offizier und Generalstabsoffizier A3 in der 7. Flieger-Division und später im Bundesministerium für Verteidigung.
Am 01.10.1965 wurde er Luftwaffen-Attache der Deutschen Botschaft in Washington und im Oktober 1970 Kommandeur des Fla-Rak-Regiments 1.
Im Oktober 1972 wird er Lehrgangsleiter an der Schule für Innere Führung der Bundeswehr und 3 Jahre später stellvertretender Befehlshaber und Chef des Stabes im Wehrbereich IV in Mainz.
Am 01.04.1979 wird Corts als Oberst i.G. in den Ruhestand versetzt.
Helmut Corts verstarb am 10.03.2000 in Koblenz.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker-Gefreiter 01.05.1938 Eisernes Kreuz I. Klasse 09.06.1940
Fahnenjunker-Unteroffizier 01.05.1938 Eisernes Kreuz II. Klasse 27.05.1940
Fähnrich 06.12.1938 m. Wirk. v. 01.11.1938 Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz

20.06.1940

Oberfähnrich 27.08.1939 m. Wirk. v. 01.08.1939 Verwundeten-Abzeichen in Schwarz ???
Leutnant 27.08.1939 m. Wirk. v. 01.08.1939 unter Vorbeh. der Festsetz. eines RDA   Verwundeten-Abzeichen in Silber 00.01.1944
Leutnant 28.12.1939 -127/9- erh. RDA v. 01.02.1939(99)   Orden der Ungar. Heiligen Krone mit Schwertern 00.12.1944
Oberleutnant 19.07.1940 -210/8- m. sofortiger Wirkung außer der Reihe (RDA v. 19.07.1940(2)   Legion of Merit 16.07.1970
Hauptmann 01.01.1943 - 567/A15- m. Wirk. v. 01.01.1943 (RDA v. 01.01.1943(116)   Legion of Merit 31.07.1979
Major (Bw) 01.07.1956   Flak-Kampfabzeichen der Luftwaffe ???
Oberstleutnant i.G. (Bw) 01.10.1959      
Oberst i.G. (Bw) 27.04.1967      

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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