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Ritterkreuzträger Gerhard Czernik
Major, Kampfflieger

Gerhard Czernik wurde am 12.01.1913 in Breslau geboren und trat am 01.10.1932 dem Polizeidienst bei, bis er sich am 01.10.1935 freiwillig zur Luftwaffe meldete. Czernik wurde dort zum Flugzeugführer und Kampfflieger ausgebildet und am 01.05.1937 zur IV. Gruppe des Kampfgeschwaders 157 nach Liegnitz versetzt. Aus dieser ging später die II. Gruppe des Kampfgeschwaders 2 hervor.
Ein Jahr später meldete er sich freiwillig zur Legion Condor und nahm dabei als Angehöriger der K/88 an den Kämpfen teil.
Zum Oberleutnant befördert, gehörte er seit Sommer 1939 wieder dem Kampfgeschwader 2 an und nahm mit der 6. Staffel des Geschwaders, ausgerüstet mit Do-17-Kampfflugzeugen, am Polen-Feldzug teil.
Am 08.03.1940 übernahm er den Posten des Kapitäns der 6. Staffel und wurde während des Westfeldzuges am 14.05. und am 15.06.1940 durch Flak abgeschossen. In beiden Fällen gelang ihm eine glatte Bruchlandung, wobei die jeweiligen Bordmechaniker Oberfeldwebel Josef Spreter, bzw. Feldwebel Robert Spies, verwundet wurden. Spreter fiel vier Monate später im Raum Bourdon.
Czekay führte anschließend bis März 1941 mindestens 50 Einsätze gegen Anlagen in England durch, bis das Geschwader auf den Balkan verlegt wurde. Dort errang Czekay mit seiner 6. Staffel von April bis Mai 1941 beachtliche Kampferfolge. So konnte diese bei Angriffen auf gegnerische Flugplätze mindestens 24 Flugzeuge am Boden zerstören und vier Maschinen im Luftkampf abschießen. Ebenfalls führte die Staffel Kampfeinsätze gegen englische Marschkolonnen bei Larissa durch, sowie Einsätze gegen die Handelsschifffahrt ostwärts Lamia. Dabei wurde die Maschine Czekays, eine Do-17 Z-2, durch Flak schwer getroffen. Erneut wurde auch der Bordmechaniker Oberfeldwebel Robert Spies verwundet, doch Czekay führte den Einsatz dennoch wie geplant zu Ende. Die Erfolge Czekays während des Balkanfeldzuges führten schließlich am 16.05.1941 zur Verleihung des Ritterkreuzes als Oberleutnant und Kapitän der 6. Staffel im Kampfgeschwader 2.
Im Mai 1941 verlegte die Staffel nach Deutschland und wurde dort auf die Do-217 umgerüstet. Anschließend kommt die Staffel ab Juli 1941 an der Kanalfront zum Einsatz, wo er an Tages- und Nachteinsätzen gegen Ziele in England teilnahm.
In der Nacht vom 20. auf den 21.10.1941, auf dem Rückweg von einem Angriff auf Liverpool, hatte die Maschine Czekeys, eine Do-217-E-2, einen Motorschaden und stürzte beim Landeanflug auf Amsterdam-Schiphol bei Slostermeerdijk, aus 100m Höhe ab. Czekay und, Beobachter Robert Spies, sowie der Bordfunker Feldwebel Karl-Heinz Koch fanden dabei sofort den Tod. Spies war noch per Fallschirm abgesprungen, doch öffnete sich diese nicht mehr. Lediglich der Bordmechaniker Feldwebel Horst Walther überlebte den Absturz per Fallschirm. Posthum wird Czekay zum Major befördert, nachdem er ca. 130 Frontflüge durchgeführt hatte.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant 01.04.1936 Flugzeugführer-Abzeichen

???

Oberleutnant 01.08.1938 Spanienkreuz in Gold mit Schwertern ???
Hauptmann 01.08.1941 Eisernes Kreuz II. Klasse 16.09.1939
Major ??? p.m. Frontflugspange für Kampfflieger in Bronze ???
Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Frontflugspange für Kampfflieger in Silber ???
Ehrenpokal 26.02.1941
Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 16.05.1941
Frontflugspange für Kampfflieger in Gold ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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