Ritterkreuzträger Johannes Dienhold
Hauptmann der Reserve, Flak-Artillerie

Johannes Dienhold wurde am 23.02.1901 in Dresden geboren.
Seinen Militärdienst versah er in der Reichswehr und nahm dann vom 16.08.1937 bis zum 26.09.1937 an einer Reserve-Übung der I. Abteilung des Flak-Regiments 10 in Dresden teil und wird am 01.03.1938 zum Leutnant der Reserve befördert.
Nach einer erneuten Reserve-Übung vom 25.04.1938 bis zum 15.05.1938 bei der 2. Batterie des Flak-Regiments 10, wird er am 16.05.1938 an die Flakartillerie-Schule Wustrow kommandiert. Dem schließt sich am 15.08.1938 eine weitere Reserve-Übung bei der I. Abteilung seines Flak-Regiments an.
Am 26.09.1938 nimmt er an einer freiwilligen Mob-Übung bei der I. Abteilung teil und erhält hier eine besondere Ausbildung zum Sachverständigen für Kraftfahrwesen, wird Ordonnanz-Offizier und Sachbearbeiter für K. und Ib2.
Nach einer erneuten Kommandierung an die Flakartillerie-Schule Wustrow am 06.05.1939 tritt er am 15.08.1939 der Wehrmacht als Wachtmeister der Reserve bei und kommt am 01.09.1939 in den Stab der I. Abteilung des Flak-Regiments 23, wo er die 3. Batterie übernimmt. Am 01.07.1940 wird er zum Oberleutnant der Reserve befördert. So nimmt er 1939 am Polenfeldzug teil und kämpft im Westen und in Griechenland.
Bereits in Polen und in Frankreich zeichnete sich Dienhold aus. Im Griechenlandfeldzug bewies er erneut persönliche Tapferkeit, als er in Unterlegenheit im Nahkampf den Gegner aufhielt und zurückschlug. So konnte er den weiteren Vormarsch der 72. Infanteriedivision sichern, indem er die Bunker beim Dorf Kato Nevrokopion und auf dem Festungsberg Ochiron niederkämpfte. Die Batterie Dienhold bekämpfte in diesem Abschnitt der Metaxas-Linie 32 Bunker, wovon 28 ausgeschaltet werden konnten. Weiterhin zerschlug man eine Artilleriestellung und eine Beobachtungs-Stellung des Gegners.
Für diesen Erfolg wurde er zum Ritterkreuz eingereicht, welches er am 14.06.1941 als Oberleutnant der Reserve und Chef der 3. Batterie des Flak-Regiments 23 (mot.) erhielt.
In der Folgezeit befindet er sich auf Kreta und später auf dem Balkan und wird am 01.02.1943 zum Hauptmann der Reserve befördert.
Am 19.08.1944 kommt er in den Stab der schweren Flak-Abteilung 311 nach Italien wo er im harten Einsatz steht und in Gefangenschaft gerät.
Dipl.-Ing. Johannes Dienhold starb am 04.11.1990 in Trier.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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