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Ritterkreuzträger Reinhold Eckardt
Oberleutnant, Nachtjäger

Reinhold Eckardt wurde am 26.03.1918 in Bamberg geboren und kam Anfang 1940 zur 2. Staffel des Zerstörergeschwaders 76, mit der er am Polen-Feldzug teilnahm. Dort schoss er am 21.07.1940 an der norwegischen Küste eine Hudson und am 15.08.1940 zwei britische Jäger über England ab.
Bei der 6. Staffel des Nachtjagdgeschwaders 1 schulte Eckardt dann auf die Nachtjagd um und erzielte in der Nacht vom 09. auf den 10.01.1941 seinen ersten Nachtjagderfolg. Eckardt gehörte damit zu den Nachtjägern der 1. Stunde und steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Nachtjägern Lent, Ehle usw.
Im Juni 1941 wird er zum Adjutant der II. Gruppe des Geschwaders ernannt und schießt als solcher in der Nacht vom 27. auf den 28.06.1941 innerhalb von 20 Minuten vier gegnerische Flugzeuge ab. Mit mittlerweile 12 Nachtabschüssen erhält er als Oberleutnant, Adjutant und als Pionier der deutschen Nachtjagd der II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 am 30.08.1941 das Ritterkreuz.
Kurze Zeit später wird er am 01.12.1941 zum Kapitän der 4. Staffel ernannt, die am 15.03.1942 in 7. Staffel des Nachtjagdgeschwaders 3 umbenannt wurde. So gelang ihm in der Nacht vom 27. auf den 28.04., sowie in der Nacht vom 29. auf den 30.07.1942 jeweils der Abschuss von drei britischen Bombern. Beim Abschuss des 3. Flugzeugs wurde die Maschine Eckardts, eine Me 110 E-2, nordöstlich Melsbroek selbst getroffen. Nachdem er die Maschine in eine stabile Lage gebracht hatte, empfahl er seinem Bordfunker Feldwebel Frank mit dem Fallschirm auszusteigen. Eckardt selbst war sich dabei jedoch nicht sicher den Einsatzhafen zu erreichen, dennoch versuchte er einen entsprechenden Rückflug, der jedoch scheiterte. Beim Fallschirmabsprung blieb er am Leitwerk hängen und fand so beim Absturz seines Flugzeugs den Tod. Der Ort des Absturzes war Kampenhout bei Brüssel.
Reinhold Eckardt errang 22 Luftsiege, davon 3 am Tag und 19 in der Nacht. Weiterhin zerstörte er 17 Flugzeuge am Boden.
Reinhold Eckardt wurde zunächst auf dem städtischen Friedhof in Brüssel beigesetzt. Kurz nach Ende des Krieges erfolgte dann die Umbettung auf die Kriegsgräberstätte in Lommel/Belgien. Im Jahre 1997 entdecke ein belgisches Forscherteam die Überreste der Maschine. Im Cockpit konnten noch einige persönliche Gegenstände der Besatzung geborgen werden. Das Wrack und diese Gegenstände werden heute im Museum in Erembodegem ausgestellt.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Leutnant ??? Eisernes Kreuz II. Klasse

???

Oberleutnant ??? Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Hauptmann ???   Flugzeugführerabzeichen ???
      Frontflugspange für Jäger in Bronze ???
      Frontflugspange für Jäger in Silber ???
      Frontflugspange für Jäger in Gold ???
      Deutsches Kreuz in Gold 21.08.1942
      Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 30.08.1941

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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