Hugo Frey wurde am 14.04.1915 in Heilbronn am
Neckar geboren und trat in den Vorkriegsjahren der neuen Luftwaffe bei. Er wurde
dort zum Flugzeugführer ausgebildet und anschließend als Jagdflieger verwendet.
Frey gehörte zunächst der 1. (Jagd) Staffel des Lehr-Geschwaders 2 und errang so
während des Polen-Feldzuges seinen ersten Luftsieg. Im anschließenden Wesfeldzug
schoss Frey seinen zweiten Gegner vom Himmel.
Im Dezember 1940 wechselte er dann in die 2. Staffel des Jagdgeschwaders 1
"Oesau" an die deutsche Bucht. Mit Beginn des Einfluges der 8.
US-Luftflotte auf das Reichsgebiet entwickelte sich Frey zu einem der
erfolgreichsten Jäger in der Reichsverteidigung. Seinen ersten Viermot-Bomber
schoss er am 21.01.1943 ab. Bis zum 29.07.1943 standen bereits 10 Viermots auf
seinem Konto.
Am 01.04.1943 übernimmt er den Posten des Kapitäns der 7. Staffel im
Jagdgeschwader 11. Dieses war erst kurz zuvor aus Gruppen der Jagdgeschwaders 1
aufgestellt worden.
Zum Einsatz kam Frey im Rahmen seines Geschwaders vor allem gegen die in Massen
einfliegenden alliierten Flugzeuge, insbesondere US-Bomber vom Typ Boeing B-17
und B-24 "Liberator". Hier schoss er am 26.11.1943 seinen 22. Gegner,
eine P-47, ab.
Am 11.01.1944 folgten zwei weitere schwere Bomber, sowie am 06.03.1944 sogar
vier. An diesem Tag erhielt er beim Abschuss der vier US - Bombern schwere
Treffer in seine FW-190, stürzte in der Nähe von Sleen in Holland ab und fand
dabei den Tod.
Für seine Erfolge in der Fliegerabwehr, Frey hatte insgesamt 32 Luftsiege
errungen, davon 26 Viermot-Bomber, erhielt Hugo Frey als Hauptmann und Kapitän
der 7. Staffel des Jagdgeschwaders 11, am 04.05.1944 posthum das Ritterkreuz. Er
ruht heute auf der Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn (Niederlande) - Endgrablage:
Block AX Reihe 9 Grab 210.