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Ritterkreuzträger Karl-Edmund Gartenfeld
Hauptmann, Aufklärungsflieger

Karl-Edmund Gartenfeld wurde am 27.07.1899 in Aachen geboren und erhielt während des 1. Weltkrieges eine Ausbildung zum Marineflieger.
Nach Ende des Krieges geht er zur Lufthansa und kehrt schließlich 1936 zur neuen Luftwaffe zurück.
Als Oberleutnant und Leiter befindet er sich im Frühjahr 1940 auf dem Flugplatz Oranienburg, wo unter anderem mit der Fallschirmausbildung der "Brandenburger" begonnen wird.
Als Mitglied der (Fern)-Aufklärungsgruppe des Oberbefehlshabers der Luftwaffe erhielt er, als Hauptmann,  am 03.02.1943 das Ritterkreuz.
Mit seiner Staffel "Gartenfeld", unter der Abwehr I,  war er unter anderem für die Absetzung von dt. Agenten bzw. Spionen hinter den russischen Linien beschäftigt.
Er baute die sogenannte 2. Test-Formation auf, die sich später mit der 1., unter dem Kommando Werner Baumbachs, zum Kampfgeschwader 200 zusammenschloss.
Mit Kriegsende tritt er der Organisation Gehlen bei und arbeitet unter anderem in Berlin unter den Decknamen "Schäfer", "Koks", "Baumann" und "Eckbard", als Leitender Mitarbeiter der Organisation.
Gartenfeld galt als Experte auf dem Gebiet der Fernaufklärung und Navigation, sowie im Absetzen von Agenten im Hinterland.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Quellen:
Hitlers Spies - German Military Intelligence in WW II; David Kahn; Macmillan Publishing Co., Inc.
Die Brandenburger zbV. 800 - eine deutsche Kommandotruppe; Helmuth Spaeter
Hitlers Spionagegenerale sagen aus; Julius Mader; Berlin 1976