Walter Glembotzki wurde am 13.04.1917 in Mengede/Dortmund-Nette
geboren und trat am 01.12.1938 der 1. Batterie im Flak-Regiment 24 in
Iserlohn bei. Von dort wechselte er am 22.08.1939 in die 1. Batterie der
Reserve-Flak-Abteilung 242. Mit dieser Batterie nimmt er ab 1941 an der
Luftverteidigung Hollands und damit des Reiches teil. U.a. befindet er sich
dabei ab dem 01.09.1941 beim Schießstab in Harderwijk und ab dem 26.11.1941
bei der 2. Batterie der Reserve-Flak-Abteilung 442 im Bereich des
Luftgau-Kommandos Holland.
Vom 13.07. bis zum 29.09.1942wird Glembotzki zum 12. Lehrgang für
Kriegs-Offiziers-Nachwuchs an die Luftkriegsschule 8 nach Göppingen
kommandiert. Am 30.10.1942 erfolgte seine Wahl zum Offizier.
Am 18.06.1943 erhält er seine Versetzung in die 1. Batterie der
Reserve-Flak-Abteilung 442, welche mit schweren 8,8-cm-Flak-Geschützen
ausgerüstet war. Die Abteilung kommt lediglich an der Westfront zum Einsatz.
So u.a. im November 1943 im Raum Tarascon,
oder im März 1944 im Raum Paris. Während dieser Zeit wird sie in eine
gemischte Flak-Abteilung umgegliedert. Außerdem übernimmt Glembotzki die
Führung der 3. Batterie, allerdings ist der Zeitpunkt dafür bisher völlig
unklar.
Nach der Räumung Frankreichs kommt die Abteilung überwiegend am Oberrhein
zum Einsatz. Dabei zeichnete er sich bei den Kämpfen um den Brückenkopf
Straßburg besonders aus. Aus seiner Stellung gelang es ihm im
völlig verschneitem und deckungslosem Gelände, von12 gegnerischen Panzern,
den Führungspanzer und 10 weitere abzuschießen. Er erzielte damit einen
Abwehrerfolg, der für das Halten des Brückenkopfes von entscheidender
Bedeutung war. Glembotzki wird dafür als Leutnant der Reserve und Führer der
3. Batterie in der gem. Flak-Abteilung 442 (v) am 11.02.1945 mit dem
Ritterkreuz ausgezeichnet.
Walter Glembotzki verstarb am 22.04.1979 in Lübbecke.