Eichenlaubträger Hellmuth Görtz
Oberleutnant, Fallschirmjäger

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Hellmuth Görtz wurde am 7.8.1911 in Schleusenau/Bromberg geboren, 1933 trat er in die Polizeischule Brandenburg/Havel ein und wurde 1934 als Wachtmeister in die Landespolizeigruppe "General Göring" übernommen.
Ein Jahr später erfolgte seine Ausbildung zum Fallschirmjäger, mit dem Fallschirmjägerregiment 1 nahm Görtz am Polenfeldzug (ab 1.9.1939), an der Besetzung Norwegens (April 1940) und den Kämpfen in Holland (Mai 1940) teil, als Feldwebel und Zugführer in der 3./Fallschirm-Jäger-Regiment 1 zeichnete er sich während der Gefechte um Dordrecht durch persönliche Tapferkeit besonders aus, wofür ihm am 24.5.1940 das Ritterkreuz verliehen und er zum Oberfeldwebel befördert wurde.
Im weiteren Kriegsverlauf bewährte sich Görtz bei der Eroberung von Kreta (Mai 1941), im Kampf gegen die Sowjetunion 1941 bei Narwa und 1943 bei Orel und ab Juli 1943 auf dem italienischen Kriegsschauplatz.
Am 5.11.1944 zum Leutnant befördert, wurde er am 5.12.1944 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, am 1.4.1945 zum Führer der 4./FJR 1 ernannt, ist Görtz am 30.4.1945 das Eichenlaub verliehen worden, der hochausgezeichnete Offizier starb am 3.5.1979 in Dinslaken.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE