Ritterkreuzträger Hans Götz
Hauptmann, Jagdflieger

Hans Götz wurde am 02. Juni 1919 in Stuttgart geboren und wurde im Januar 1940 dem Jagdgeschwader 54 zugeführt.
Unteroffizier Götz wurde Mitglied der 2. Staffel und errang seinen ersten Luftsieg am 09. September 1940, als er eine britische Spitfire über England abschoss.
Seine weiteren Erfolge errang er an der Ostfront. So erhielt er am 10. November 1941 den Ehrenpokal der Luftwaffe.
Mit Beginn Mai 1942 wurde Götz zum Leutnant befördert und schlug somit in die Offizierslaufbahn ein.
Nach seinem 25. Luftsieg am 29. Juni 1942 wird Oberleutnant Götz mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
Am 23. Dezember 1942 wird ihm nach dem 48. Luftsieg das Ritterkreuz verliehen und wird am 22. Februar 1943 Staffelkapitän der Staffel des Jagdgeschwaders 54. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 62 Luftsiege. In dieser Staffel flog auch der spätere Schwerterträger Otto Kittel.
Am 02. August 1943 wird der Gruppenkommandeur der I. Gruppe des JG 54, Major Gerhard Homuth von russischen P-39 Jagdflugzeugen abgeschossen, nachdem er die Gruppe gerade mal 3 Tage anführte. Hans Götz übernahm daraufhin den Posten des Gruppenführers der I. Gruppe.
Am 04. August 1943 stürzt Götz nach einem Luftkampf mit russischen IL-2 "Sturmovik"-Flugzeugen in einen Wald nordwestlich von Karatchew tödlich ab.
Hans Götz schoss in über 600 Kampfeinsätzen, 82 Flugzeuge ab, darunter waren 2 an der Westfront.

 

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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