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Ritterkreuzträger Ulrich Grauert
Generaloberst

Ulrich Grauert wurde am 06.03.1889 in Berlin geboren und trat nach seiner schulischen Ausbildung an Gymnasien in Danzig, Königsberg und Berlin der Kadettenanstalt in Potsdam und der Haupt-Kadettenanstalt in Groß-Lichterfelde bei, bis er  am 13.03.1909 als Fähnrich dem kaiserlichen Heer beitritt.
Nach seiner militärischen Grundausbildung verbleibt er bis zum 01.09.1914 später als Batterie-Offizier und Zugführer in der 6. Batterie des 1. Pommerschen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 2.
Zwischenzeitlich nimmt er vom 01.10.1911 bis zum 31.01.1912 an einem Lehrgang an der Feldartillerie-Schiessschule teil und wird vom 01.10.1912 bis zum 30.11.1912 an das technische Institut für Artillerie nach Spandau kommandiert.
Nachdem er Ordonnanzoffizier im Stab der 3. Feldartillerie-Brigade wurde, erhielt er am 25.02.1915 die Beförderung zum Oberleutnant.
Am 10.03.1915 wird er als Beobachter zur Feldflieger-Abteilung 56 versetzt und kommt dann am 12.12.1915 zur Staffel 25 des Kampfgeschwaders 5.
Von hier erfolgt am 08.07.1916 die Versetzung als Führer der Kampfstaffel 28 und am 29.12.1916 der Posten des Staffelführer der Kampfstaffel 9, wo er am 16.08.1917 zum Hauptmann befördert wird.
Es folgte am 01.01.1918 der Posten des Führers der Flieger-Abteilung 17.
Vom 12.04.1918 bis zum 18.08.1918 steht er zur Verfügung beim Armeeflugpark 19 und übernimmt zugleich vom 18.04.1918 bis zum 30.05.1918 den Posten eines Kompaniechefs beim Landwehr-Infanterie-Regiment 30, sowie vom 31.05.1918 bis zum 12.07.1918 den eines Batteriechefs beim Feldartillerie-Regiment 302.
Am 19.08.1918 wird er mit der Führung der Flieger-Abteilung 256 beauftragt, um dann am 04.09.1918 als Beobachter zum 103. Ballon-Zug versetzt zu werden.
Am 04.10.1918 beginnt er seinen Dienst im Stab der Fliegerkommandantur 18 und steht dann ab dem 07.12.1918 erneut z. V. beim Armeeflugpark 18. Er wird danach am 03.01.1919 Führer der Flieger-Abteilung bei der Garde-Kavallerie-Schützen-Division und am 01.04.1920 Adjutant bei der Inspektion der Flieger.
Vom 02.05.1920 bis zum 30.09.1920 versieht er seinen Dienst im Stab der Kraftfahrzeug-Kolonne 6 und wird schließlich am 01.10.1920 Batterie-Offizier beim Artillerie-Regiment 7.
Er wird dann am 01.01.1921 in den Stab der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 6 versetzt und kommt am 01.10.1922 in den Stab der 6. Division nach Münster.
Vom 01.07.1925 bis zum 14.07.1925 steht er zur Verfügung des Artillerie-Regiments 1 und wird bis zum 31.12.1925 in das Reichswehrministerium versetzt.
Am 01.01.1926 wird er Chef der 7. Batterie im Artillerie-Regiment 7 in Insterburg und kommt am 01.10.1928 als Referent in die Heeres-Organisationsabteilung (T2) des Reichswehrministeriums, wo er am 01.07.1929 zum Major befördert wird.
Vom 01.12.1931 bis zum 14.07.1933 ist er Kommandeur der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 6, wo er am 01.10.1932 zum Oberstleutnant befördert wird. Es schließt sich wiederum der Dienst im Reichswehrministerium an.
Am 01.09.1933 tritt er der neuen Luftwaffe bei und wird hier Kommandeur der Waffenschule der Luftwaffe und am 01.11.1933 Leiter der Abteilung "P1" im Reichsluftfahrtministerium, wo er am 01.07.1935 zum Obersten und am 01.10.1936 zum Generalmajor befördert wird.
Er wird dann am 01.04.1937 zum Offizier für Sonderaufgaben im RLM und beim OB der Luftwaffe ernannt und nimmt vom 12.04.1937 bis zum 29.04.1937 am Flieger-Lehrgang 2 in Brandis teil.
Vom 30.04.1937 erhält er zunächst beim Lehr-Geschwader in Greifswald und vom 25.06.1937 bis zum 30.06.1937 bei der Aufklärungs-Lehrgruppe in Jüterbog eine Einweisung.
Am 01.07.1937 wird er zum Höheren Flieger-Ausbildungskommandeur 2 ernannt und in dieser Position am 20.04.1938 zum Generalleutnant befördert.
Vom 01.07.1938 bis zum 24.10.1939 Kommandeur der 1. Flieger-Division wird er am 01.10.1939 zum General der Flieger befördert.
Vom 25.10.1939 bis zum 24.05.1941 arbeitet er als Kommandierender General des I. Flieger-Korps, daß er im Frankreichfeldzug und in der Luftschlacht um England anführt. In dieser Eigenschaft wird er am 29.05.1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Auf einem Inspektionsflug am 15.05.1941 wird seine Ju 52 durch einen Jäger bei St. Omer abgeschossen, wobei Ulrich Grauert den Tod findet. Seiner Beisetzung wohnten die Generalfeldmarschälle Milch, Kesselring und Sperrle bei. Er liegt heute auf dem Deutschen Soldatenfriedhof in Nampcel, Frankreich begraben.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Jens S.