Quelle: A5

Ritterkreuzträger Werner Grodde
Hauptmann, Artillerie

Werner Grodde wurde am 22.07.1914 in Genditten Kreis Bartenstein in Ostpreussen geboren.
Nach dem Abitur und der Ableistung des Arbeitsdienstes trat Werner Grodde im April 1936 dem Flakregiment 11 in Königsberg, als Fahnenjunker, bei.
Nach dem besuch der Heereskriegsschule in Potsdam erfolgte die Versetzung als Oberfähnrich zur leichten Flak- Abteilung 11. Mit dieser nahm Grodde am Polen- und Frankreichfeldzug teil.
Zum Leutnant befördert kommt er im Rahmen der 10. Panzerdivision im Jahre 1941 als Lehrtruppe nach Rumänien und wurde dann als Teil der 11. Panzerdivision bei der Eroberung Belgrads eingesetzt.
Mit Beginn des Russlandfeldzuges wurde Grodde als Batteriechef der 3. Batterie der Flak-Abteilung 71 im Mittelabschnitt der Ostfront eingesetzt und kommt so bis vor die Tore Moskaus.
Ab 1942 folgten die Absetzkämpfe bis Wjasma und die Verwendung als Adjutant im Fla-Regiment 60.
Im Winter 1943/44 wird er Kommandeur der II. Abteilung des Artillerieregiments 13 der 13. Luftwaffen-Felddivision. Als Kommandeur und Hauptmann dieser Abteilung wird er am 06.04.1944, aufgrund persönlicher Tapferkeit und hervorragender Truppenführung, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Bei Kriegsende gehörte er zum Stab des Höheren Artilleriekommandeurs der 1. Fallschirmarmee.
Werner Grodde starb am 07.10.2003 in Brüggen, Kreis Viersen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Quelle:
Das Ritterkreuz 4/2003-2004