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Ritterkreuzträger Josef "Pepsch" Haiböck
Hauptmann, Jagdflieger

Josef Haiböck wurde 1917 in Linz geboren und gehörte als Offiziersanwärter bereits zur österreichischen Luftwaffe, als diese in die deutsche Wehrmacht eingegliedert wurde.
Im Frankreichfeldzug erlebte er als Flieger der 9. Staffel des Jagdgeschwaders 26 die Feuertaufe und schießt hier und über England seine ersten Gegner ab. Für diese erfolgreichen Einsätze wurde er mit beiden Eisernen Kreuzen ausgezeichnet.
Als im Juni 1941 der Russlandfeldzug begann blieb das Geschwader Haiböcks an der Kanalküste, wo er 200 Feindflüge absolvierte.
Später zum Oberleutnant befördert, übernahm er die 1. Staffel und führte diese verantwortungsbewusst und erfolgreich.
Im Winter 1942 übernahm er, nach 16 Luftsiegen, 350 Feindflügen und der Verleihung der Goldenen Frontflugspange, die 1. Staffel des Jagdgeschwaders 52 an der Ostfront.
Durch seine Erfahrungen in den schweren Auseinandersetzungen mit britischen und amerikanischen Gegnern in Frankreich, konnte er an der Ostfront in kürzester Zeit enorme Erfolge verbuchen. So schoss er in nur wenigen Wochen mehr als 60 feindliche Flugzeuge ab, wofür er das Deutsche Kreuz in Gold erhielt.
Im Frühjahr 1944 zum Hauptmann befördert, übernahm er das Kommando über die III. Gruppe des Jagdgeschwaders 3 "Udet" in der Reichsverteidigung.
nachdem er nach einem Luftkampf mit US-Jägern notlanden musste und ausstieg wurde er von feindlichen Jägern angegriffen und dabei schwer verwundet. In der Nähe befindliche Bauern brachten den verletzten Piloten ins nächste Lazarett, wo nur mit Mühe dessen leben gerettet werden konnte. Hier erfuhr er, das ihm am 09.06.1944 das Ritterkreuz verliehen wurde.
Die schwere der Verwundung verhinderte eine weitere Verwendung im Fronteinsatz.
In der Nachkriegszeit trat er 1956 der neuen Fliegertruppe bei und wurde 1975 der 1. Kommandeur der neugeschaffenen Fliegerdivision. Im Jahr 1977 nahm er seinen Abschied und ging als Generalmajor in den Ruhestand.
Josef Haiböck starb am 03.07.2002 in Linz.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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