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Ritterkreuzträger Theodor Haker
Oberleutnant, Schlachtflieger

Theodor Haker wurde am 29.12.1920 in Malchin/Mecklenburg geboren, nach seiner Ausbildung zum Flugzeugführer kam er im Herbst 1940 als Oberfähnrich zur 7./Sturzkampfgeschwader (StG) 77 nach Frankreich und machte am 6.4.1941 in Jugoslawien seinen ersten Feindflug.
Nach dem Angriff auf die Sowjetunion (22.6.1941) erfolgte sein Einsatz während der Kämpfe um Kiew, Charkow, Sewastopol, im Kaukasus und über Stalingrad, Anfang 1942 bei der 3./StG 77, wurde Haker Mitte 1944 Staffelkapitän der 6./StG 77.
Nach 800 Feindflügen und der Versenkung eines Frachters mit 3000 BRT südlich der Halbinsel Krim, war dem Oberleutnant am 29.2.1944 das Ritterkreuz verliehen worden, am 25.7.1944 wurde er im Raum Lemberg von amerikanischen Mustang-Jägern abgeschossen und musste notlanden. Nach einem Selbsttötungsversuch, bei dem Haker sein Augenlicht verloren hatte, fielen er und sein ebenfalls schwerverwundeter Bordfunker in die Hand polnischer Partisanen.
Bei einem Befreiungsversuch am 28.7.1944 wurden Haker und sechs Infanteristen erschossen; der Bordfunker konnte gerettet werden.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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