Ludwig Heilmann wurde am 09.08.1903 in
Würzburg geboren und trat am 03.02.1921 in die Reichswehr ein. Dort war er
zunächst Funker, das Schiess- und Waffen-Unteroffizier und ab 1929 Zugführer
im Infanterie-Regiment 21.
Am 03.02.1933 trat er aus der Armee aus und am 01.07.1934 erneut ein, diesmal
als Leutnant.
Vom 01.07.1934 bis zum 30.09.1934 war er Zugführer im Infanterie-Regiment 20
und dann bis zum 14.10.1935 Kompanie-Chef im Infanterie-Regiment "Nürnberg".
Bis zum 02.08.1936 übernahm er den Posten eines Kompaniechefs im
Infanterie-Regiment 63 und daraufhin bis zum 26.08.1939 den eines
Kompaniechefs im Infanterie-Regiment 91.
Am 27. August 1939 kam er zum Stab des II. Bataillons des Infanterie-Regiments
91 und am 10.Mai 1940, als Hauptmann, in den Regimentsstab.
Am 03.05.1940 wurde er Kompaniechef im Infanterie-Regiment 423 und wurde am
18.Juni zum 12. Fallschirmschützen-Lehrgang an die Fallschirmschule nach
Wittstock kommandiert. Danach übernahm er am 14.07.1940 das Kommando über das
III. Bataillon des Infanterie-Regiments 423.
Am 01.08.1940 trat er zur Luftwaffe über und wird bis zum 14.11.1942
Kommandeur des III. Bataillons des Fallschirmjäger-Regiments 3. Mit diesem er
am 20.Mai 1941 innerhalb der 1. Welle auf Kreta landete. Dort hatte man
erhebliche Verluste zu beklagen, allein schon deshalb, weil nur eine Kompanie
in der vorgesehenen Landezone aufsetzte. Die anderen 3 Kompanien landen in
einem Seegebiet wo viele Soldaten ertranken bzw. sie landeten innerhalb eines
Stützpunktes der Neuseeländer.
Am 15.11.1942 wird er, als Oberstleutnant Führer des Fallschirmjäger-Regiments
3 und übernimmt am 05.06.1943 das Kommando über das Regiment. Unter seinem
Kommando durchlief man die Kämpfe um Sizilien und hielt im Bereich Monte
Cassino mehreren Monaten den feindlichen Angriffen stand.
Am 17.11.1944 übernimmt er als Oberst die Führung der 5.
Fallschirmjäger-Division und wird am 22.Dezember 1944 als Generalmajor deren
Kommandeur. Die Division nimmt an der Ardennenoffensive teil und erleidet an
der Südflanke der Offensive schwere Verluste.
Am 05.März 1945 gerät Heilmann in britische Gefangenschaft, die er bis August
1947, unter der Nummer 18894 im "Special Camp 11" in England
verbringt.
Ludwig Heilmann starb am 26.Oktober 1959 in Kempten im Allgäu.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE