125.
Schwerterträger Hermann Hogeback
Oberstleutnant, Kampfflieger







Hermann Hogeback wurde am 14.01.1914 in Idar Oberstein
geboren und trat am 01.07.1934 in die 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 15
in Kassel ein und wechselte 1935 zur Luftwaffe.
Nach der Beförderung zum Leutnant nimmt er als Offizier in der Legion Condor
am Spanischen Bürgerkrieg teil und erhält nach über 100 Einsätzen das
Spanienkreuz in Gold.
Durch seine Persönlichkeit, der Fürsorge für seine Kameraden und seiner
Führungsqualität steigt er zum Oberstleutnant und Kommodore des
Kampfgeschwaders 6 auf.
Bereits als Oberleutnant und Staffelkapitän der 9. (Kampf) Staffel des
Lehr-Geschwaders 1 hatte er am 08.09.1941 das Ritterkreuz erhalten. Nach
der Beförderung zum Hauptmann und der Ernennung zum Kommandeur der III. Gruppe
des Lehr-Geschwaders erhält er am 19.02.1943 das 192. Eichenlaub zum
Ritterkreuz.
Als Oberstleutnant und Kommodore des Kampfgeschwaders 6 erhielt er am
26.01.1945 die Schwerter zum Eichenlaub.
Die Zeit als Soldat der Luftwaffe führte ihn nach Polen, Frankreich, in die
Luft über England, auf den Balkan, auf die Krim, nach Kreta und nach Afrika.
Das Besondere war, daß alle Mitglieder der Besatzung Hogeback das Ritterkreuz
erhielten. Der Bordschütze Günter Glasner am 31.12.1943, der Bordfunker Willy
Lehnert am 05.04.1944 und der Beobachter Willi Dipberger am 09.01.1945.
Nach Kriegsende studierte Hogeback Jura, ließ sich aber nach dem Abschluss des
Studiums in der Autobranche nieder.
Hermann Hogeback starb am 20.02.2004.
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
